Sommer-Setup steht

Das Turnier am Samstag in Cloppenburg läuft gut. Am Anfang schätze ich die Entfernungen etwas konservativ und liege ein Paar Mal unter dem Kill. Nicht so leicht, nach 5 Monaten auf 18m in der Halle wieder im Freien auf wechselnde Entfernungen zu treffen. Mit Verlauf des Turniers werde ich immer sicherer. Leider reicht es am Ende nur zum vierten Platz. Aber das Turnier ist toll: bestes Wetter, super interessant gestellte Ziele und eine nette Gruppe – was will man mehr?

Am folgenden Sonntag haben wir unser zweites Fortgeschrittenentraining mit Max Linke. Wir trainieren von 10 bis 17 Uhr im Wesentlichen die Endphase des Schussablaufs auf unbelegte Scheiben auf 7m. Wir werden angehalten, Schussablauf von unten heraus aufzubauen. Für einen stabilen Stand trainieren wir den parallelen Fußstand. Ich schieße ihn weiterhin leicht zum Ziel geöffnet. Als weiteren Schwerpunkt konzentrieren wir uns auf den Winkelzug. Ein sicherer Ankerpunkt der Zughand am Unterkiefer und sauberer Rückenzug sind das Ziel.

Max erkennt bei mir noch zwei Schwächen: der Druckpunkt der Bogenhand liegt zu weit unten am Griff und manchmal verkante ich die Zughand. Etwa 200 Schüsse lang optimieren wir  unseren Stil. Am Ende kann ich meinen Klicker um ca. 5 mm nach hinten verstellen.

Doch am folgenden Training am Dienstag gelingt es mir nicht, beim Schießen auf die 30m-Scheibe den Griff vom Sonntag dauerhaft zu reproduzieren. Immer wieder rutsche ich in die alte Griffposition zurück. Ich beschließe, meinen Bogengriff  zu erhöhen. Am selben Abend noch recherchiere ich im Bogensportforum nach Hinweisen. In einigen Threats wird die Verwendung von „Powerknete“ empfohlen. Am Mittwoch besorge ich mir welche im Baumarkt und moduliere mir einen höheren Bogengriff.

Heute am Donnerstag schieße ich zum ersten Mal mit hohem Bogengriff. Ich finde es gut. Die Hand liegt exakter in der Griffmulde und der Druckpunkt liegt wesentlich stabiler auf der Daumenwurzel. An einer Stelle muss ich nachschleifen, dann passt es. Am Ende wickele ich wieder mein Schweißband um den Griff herum und schieße sofort wieder stabile Passen. Schließlich und endlich überprüfe und korrigiere ich den Nockpunkt und den Tiller mit dem Rohschafttest auf 18 und 30m. Nach leichten Korrekturen folgt noch ein Berger-Test.

Nun also habe ich meine Bogenabstimmung, mein Sommer-Setup gefunden. Nächsten Samstag bauen wir den Bogenplatz auf; am Sonntag wäre dann Gelegenheit für erste Pfeile auf 70m. Anschließend jedoch beginnt meine Trainingspause. Drei Wochen kein Bogenschießen und dann kommen die ersten Qualifikationswettkämpfe: am 1. Mai das Arrowhead in Wolfsburg und am 14. Mai die Vereinsmeisterschaft.


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