Klettern im Valle dell’Orco: Granit, Risse und kleine Trad-Abenteuer

Eine Woche zwischen Granitrissen, italienischer Gelassenheit, Bergseen und legendären Trad-Routen.

Wer zum ersten Mal zum Klettern ins Valle dell’Orco fährt, versteht schnell, warum das Tal seit Jahrzehnten eine beinahe mythische Anziehungskraft auf Kletterer ausübt. Tief im piemontesischen Gran-Paradiso-Nationalpark gelegen, rund anderthalb Stunden von Turin entfernt, zieht sich das Tal entlang des Orco-Flusses hinauf bis nach Ceresole Reale.

Gewaltige Granitwände ragen über dichten Kastanienwäldern auf, dazwischen liegen verstreute Dörfer, alte Steinmauern und kleine Campingplätze, auf denen sich seit Generationen Kletterer aus ganz Europa treffen.

Nicht umsonst wird das Valle dell’Orco häufig als „Yosemite Europas“ bezeichnet. Die Kletterei ist geprägt von perfekten Rissen, gewaltigen Verschneidungen, glatten Granitplatten und natürlichen Linien, die wie geschaffen für mobile Sicherungen sind.


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Ein Tal mit Klettergeschichte

Unser Stupsi schnauft ganz schön, als wir nach mehrstündiger Fahrt hoch oben im Valle dell’Orco den Motor abstellen. Aber die weite Anreise hat sich ausgezahlt, soviel können wir aus dem Talboden bereits erkennen.

Das Valle dell’Orco liegt im Gran-Paradiso-Nationalpark im italienischen Piemont. Turin ist etwa eineinhalb Stunden entfernt, weshalb an den Wochenenden gerne auch die Kletterer aus der Stadt ins Tal heraufkommen.

Bekannt wurde das Valle dell’Orco durch seine verwegene Rissklettergeschichte. Diese wollen wir nun endlich selbst hautnah erleben. Komm mit auf eine Reise zu glatten Platten, legendären Trad-Routen, eisigen Bergseen und unsere ersten Risskletter-Versuche.

Klettern im Valle dell’Orco: Granit, Risse und kleine Trad-AbenteuerDas Valle dell’Orco liegt im Grand-Paradiso-Nationalpark im italienischen Piemont.
Unweit von Turin entfernt gilt es als Herz der Trad-Szene Italiens.

Beste Zeit: Sofern es warm genug und der Schnee geschmolzen ist, beginnt die Klettersaison im Valle dell’Orco bereits im Frühjahr. Viele Wände sind südseitig ausgerichtet. Wir haben Ende Mai/Anfang Juni gute Verhältnisse vorgefunden. Im Sommer ist es sicher zu warm. Schön muss es hier auch an goldenen Herbsttagen sein!

(Ein)Klettern im Valle dell’Orco

Schon nach wenigen Tagen wird klar, warum das Valle dell’Orco für viele Kletterer zu einem Sehnsuchtsort geworden ist. Die Kombination aus geschichtsträchtigen Wänden, legendären Routen und einer lebendigen Trad-Kultur verleiht dem Tal eine Atmosphäre, die man in Europa nur selten findet.

Der Fels – ein rauer Gneis mit granitähnlichem Charakter – fordert dabei eine ganz eigene Klettertechnik. Risse, Kamine, Verschneidungen und Reibungsplatten prägen den Stil und stellen besonders Kletterer mit Kalkstein-Hintergrund vor neue Herausforderungen.

Da viele der klassischen Routen nur mit mobilen Sicherungsmitteln abgesichert werden, lohnt es sich, zunächst an kürzeren und besser abgesicherten Linien ein Gefühl für den Fels und die typischen Klemmtechniken zu entwickeln. Wer sich darauf einlässt, entdeckt schnell den besonderen Reiz des Orco-Tals.

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Im Herzen der italienischen Trad-Kletterszene

Das Valle dell’Orco besitzt einen ganz eigenen Charakter, den alle lieben werden, die auch das Klettern schätzen. Hier geht es weniger um Rekorde und Schwierigkeitsgrade als um eigene, kleine Abenteuer und Erfolge, um Eigenverantwortung und das Erleben einer besonderen Kletterkultur.

Die Brüder Matteo und Stefano Della Gasperina beschreiben diese Philosophie in ihrem Orco-Kletterführer sehr treffend:

„Die Entwicklung verläuft nicht über Bohrhaken, sondern über eine echte Kletterkultur – eine Kultur, die lehrt, mit Sicherheit umzugehen.“

Genau dieser Gedanke ist im Valle dell’Orco bis heute spürbar. Während viele Klettergebiete Europas in den vergangenen Jahrzehnten immer stärker erschlossen wurden, blieb hier die Tradition des selbstständigen Absicherns lebendig.

Das war auch einer der Hauptgründe, warum wir das Valle dell’Orco ausgewählt haben, um uns das erste Mal im Riss-Klettern zu versuchen. Anders als im Val di Mello oder in Cadarese ist es hier vergleichsweise ruhig. Die Wände des Tals bieten eine vielseitige Kletterei und ein großes Routen-Angebot, die sich auch für Trad-Neulige eignen.

Ausreichend Erfahrung aus alpinen Routen anderso in den Alpen sollte man aber unbedingt mitbringen und einen soliden Sechser klettern können, um in den steilen Rissen und Verschneidungen auch tatsächlich Spaß zu haben.

Stefano Della Gasperina betont aber, dass das Valle dell’Orco weit mehr als nur ein Trad-Mekka für Experten ist:

„Valle dell’Orco ist nicht nur für Profis. Auf den klassischen Routen finden sich Risse, die Friends und Keile problemlos aufnehmen, während die Stände meist eingerichtet sind.“

Ankommen am Fels – Sportklettern als perfekter Einstieg

Da wir zum ersten Mal im Valle dell’Orco unterwegs waren, wollten wir uns nicht gleich in die großen Trad-Klassiker stürzen. Der Fels fühlt sich anders an als unser heimischer Kalk und auch die Klettertechniken müssen angepasst werden: Reibungstritte, Piaz-Techniken, Handklemmer, Fingerrisse und Verschneidungen erfordern einiges an Umstellung. Außerdem wollten wir zuvor ein Gefühl für die lokale Schwierigkeitsbewertung bekommen.

Zum Glück bietet das Tal zahlreiche Sportklettergebiete, die sich hervorragend eignen, um sich an den Fels zu gewöhnen. Rund um Ceresole Reale und entlang der Talstraße finden sich zahlreiche gut abgesicherte Einseillängenrouten in allen Schwierigkeitsgraden. Hier lässt sich die besondere Struktur des Orco-Granits kennenlernen, bevor es in längere Unternehmungen geht.

Klettern Valle dell'Orco Klettern Valle dell'Orco Klettern Valle dell'Orco Gewöhnen ans Trad-Klettern – wir starten unseren Trip im Valle dell’Orco mit Sportklettern.

Sportklettern & Einseillängen: Bohrhaken trifft Trad

An einigen Klettergärten gibt es kombinierte Trad- und gebohrte Routen, sodass man in sicherem Umfeld die Rissklettertechniken üben kann. Empfehlungen kann ich für diese Spots aussprechen (es gibt natürlich noch zahlreiche mehr):

  • Atlantide: Dieser Klettergarten ist besonders. Denn wenn im Sommer der Wasserspiegel steigt, versinkt er im Stausee Lago di Ceresole. Der Fels hat dadurch einen richtig guten Grip. Kletterei gibt’s hier in allen Fasetten: von Platten über Risse bis zu schönen Verschneidungen.
    Die meisten Routen sind gebohrt. An den Rissen kann man zwischen den Haken aber super das Hantieren mit Friends und Keilen üben.
  • Dado: Viele sind sich einig, dass das einer der besten Spots im Valle dell’Orco ist. Die markante Südwand befindet sich wie auch Atlantide im oberen Talbereich. Trad- und Sportklettern gehen hier Hand in Hand. Es gibt cleane Risse neben gebohrten Plattenrouten – manchmal tifft man auch beides innerhalb einer Route an.
  • Pietra Filosofale: Schattige Spots sind rar im Valle dell’Orco – gut, dass es dieses Gebiet gibt, in dem man an heißen Nachmittagen fein im Schatten Klettern kann.
    Die Routen sind gebort; das bedeutet aber keineswegs weniger Kletterspaß. Im Gegenteil: Der Spot eigent sich hervorragend, um ein Gespür fürs Rissklettern zu entwickeln. Die Route Harry Potter (5c) kann auch hervorragend clean geklettert werden.
  • Tramonto: ein unscheinbarer Felsblock im Wald, der zwei wunderschöne Risslinien beheimatet, die komplett clean sind. Die Fessura del tramonto (5c) könnte bald zum Klassiker im Tal werden. Deutlich schwieriger wird es im überhängenden Riss der L’alba di domani (6b). Ich fand beide Linien deutlich schwieriger, was aber sicher an meinr fehlenden Risskletter-Technik liegt. Pack unbedingt einen ganzen Satz Friends ein und dopple 0,75-2 auf.
  • Bosco: dieser großartige Klettergarten hat unseren Abreisetag gerettet! Die Motivation auf Fels war noch riesig, geschüttet hat es am Morgen bereits aus Kübeln. Zum Glück hat uns ein Local diesen Tipp für Regentage gegeben! Wir sind an der Wand trocken geblieben, die Unterarme aufgepumpt von den langen, überhängende Ausdauerrouten. Mega!

Nach wenigen Tagen am Fels merkt man schnell, wie sehr sich die eigene Kletterei verändert. Plötzlich wirken Risse nicht mehr abschreckend, sondern einladend. Man beginnt, Strukturen zu lesen, Sicherungen intuitiver zu legen und sich auf die Reibung des Granits zu verlassen. Genau dann wird es Zeit für die eigentlichen Klassiker des Tals.

Klettern im Valle dell’Orco: Granit, Risse und kleine Trad-AbenteuerNach einigen Sportkletter-Sessions fühlen wir uns bereit für größere Unternehmungen.

Mehrseillängen und Trad-Klettern im Herzen des Valle dell’Orco

Der eigentliche Zauber des Orco-Tals beginnt dort, wo die Seillängen mehr werden und die Bohrhaken seltener. Viele der berühmtesten Linien entstanden in den 1970er- und 1980er-Jahren und folgen natürlichen Schwachstellen durch die gewaltigen Granitwände. Die meisten Stände sind heute eingerichtet, die Zwischensicherungen legt man jedoch selbst.

Während unseres Aufenthalts konnten sehr unterschiedliche Routen kennenlernen. Ein paar möchte ich dir näher vorstellen.

Via Yoghi: (zu) viele Platten und die berühmte Yin-Yang-Schuppe

Anstatt gleich in eine ordentliche Trad-Tour einzusteigen, habe ich als erste Mehrseillängen-Route im Valle dell’Orco die Hosenschisser-Variante gewählt und wir sind wieder einmal in vertrauten Platten gelandet.

Die Beschreibung der „Via Yoghi“ war auch zu verlockend: Unten tolle Plattenkletterei, oben einzigartige Risse mit einer der schönsten Seillängen des Tals. Das Ganze bei Bohrhakenabsicherung und moderaten Schwierigkeiten bis zum VI. Grad. Schien, als wäre das die ideale Kennenlerntour im Valle dell’Orco!

Die Realität: sieben Seillängen Plattenwandern, ehe die Kletterei nur ansatzweise interessant wurde und wir eeeendlich die legendäre Yin-Yang-Schuppe erreichten. Die war dann auch wirklich fantastisch und ist eine sicherlich weltweit einzigartige Kletter-Passage.

Diese einzigartige Rissformation zieht sich wie ein geschwungener Schnitt durch eine glatte Granitplatte. Eine Seite tiefschwarz, gezeichnet von Wasserläufen, die andere hellgrau und trocken.

Die Yin-Yang-Schuppe macht die „Via Yoghi“ zu einer der beliebtesten Mehrseillängenrouten des Valle dell’Orco. Ob es sich auszahlt, die Route zu Klettern? Jein. Wenn du mehr erfahren willst, dann lies dir unseren ausführlichen Tourenbericht durch!

Tourenbericht zur „Via Yoghi“

Pesce d’Aprile: Die ideale Trad-Einsteiger-Tour

Seit ihrer Erstbegehung am 31. März 1973 durch Mike Kosterlitz, Gian Piero Motti, Ugo Manera, Guido Morello und Roberto Bianco zählt sie zu den Klassikern des Valle dell’Orco. Über viele Jahre galt sie als eine der schönsten und meistbegangenen Mehrseillängen der Region – und noch heute wird sie häufig als ideale erste Trad-Route im Tal empfohlen.

Tom hat die Route eher zufällig im Orco-Führer entdeckt und nach kurzer Recherche war uns klar: DAS ist die ideale Einsteigertour in die Trad-Welt des Valle dell’Orco.

Die Absicherung erfolgt überwiegend selbstständig mit Friends und Keilen, die Standplätze sind eingerichtet, einzelne historische Haken erinnern an die bewegte Geschichte der Linie.

Dazwischen wartet eine abwechslungsreiche Granitkletterei mit Rissen, Verschneidungen, Plattenpassagen und einer eindrucksvollen Schlüsselstelle. Wer den Charakter des Tals verstehen möchte, findet auf Pesce d’Aprile einen perfekten Einstieg – historisch bedeutsam, landschaftlich schön und klettertechnisch bis heute ein echter Genuss.

Tourenbericht zur „Pesce d’Aprile“ Klettern im Valle dell’Orco: Granit, Risse und kleine Trad-Abenteuer Klettern im Valle dell’Orco: Granit, Risse und kleine Trad-Abenteuer Klettern im Valle dell’Orco: Granit, Risse und kleine Trad-Abenteuer In der Nautilus und Pesce d’Aprile kommt endlich echtes Orco-Gefühl auf.

Nautilus – Durch das Herz des Sergent

Kaum eine Route wird häufiger mit dem Valle dell’Orco in Verbindung gebracht als die „Nautilus“ (VI+) am Sergent.

Wer Freude an klassischer Trad-Kletterei, sauberer Rissarbeit und eigenständiger Wegfindung hat, findet in der Nautilus einen der großen Klassiker des Tals – und möglicherweise den perfekten Einstieg in die Trad-Welt des Valle dell’Orco.

Das breite Band in Wandmitte unterbricht den Kletterfluss zwar etwas und nimmt der Route ein ihre Ausgesetztheit; dennoch bleibt die Nautilus eine außergewöhnlich schöne Trad-Tour.

Ich war im Vorstieg in einigen Abschnitten gut gefordert und finde die ursprüngliche Bewertung im Orco-Führer ziemlich streng. Das mag aber wieder an meiner fehlenden Risskletter-Erfahrung liegen.

Der Begeisterung über die Route tut das Abbruch und ich kann nur eine große Empfehlung aussprechen!

Tourenbericht zur „Nautilus“

So vieles nicht gemacht

Wie so häufig sehe ich nach einem Kletterurlaub im Rückblick nicht nur das, was wir gemacht haben, sondern auch das, wofür die Zeit zu knapp war. Zu gerne wäre ich am Caporal noch die Kombination aus Itaca nel Sole + Tempi Moderni (6c+/6a obl.) geklettert. Das nächste Mal. Denn wir kommen bestimmt wieder – dann hoffentlich mit erweiterten Risskletter-Skills!

Mehr als nur Klettern – Wandern im Valle dell’Orco

Auch wenn das Klettern der Hauptgrund für unseren Besuch war, lohnt es sich, einen Ruhetag einzuplanen. Das Valle dell’Orco liegt mitten im ältesten Nationalpark Italiens und bietet zahlreiche Wanderungen zwischen Lärchenwäldern, Almen und hochalpinen Seen.

Besonders empfehlen können wir die Runde zu den Laghetti di Bellagarda oberhalb von Ceresole Reale. Der Weg führt zunächst durch lichte Lärchenwälder, bevor sich die Landschaft zunehmend öffnet und den Blick auf die umliegenden Dreitausender freigibt. Mehrere kleine Bergseen liegen eingebettet zwischen Granitblöcken und alpinen Wiesen – ein perfekter Ort, um müde Finger zu regenerieren und das Tal aus einer anderen Perspektive kennenzulernen.

Gerade dieser Wechsel zwischen Klettern und Wandern macht den Reiz des Valle dell’Orco aus. Morgens hängt man in einer Granitverschneidung, nachmittags sitzt man am Ufer eines Bergsees und blickt zurück auf die Wände, die man am Vortag geklettert ist.

Warum man zum Klettern ins Valle dell’Orco fahren sollte

Viele Klettergebiete bieten großartige Felsen. Einige besitzen eine spannende Geschichte. Nur wenige schaffen es jedoch, Natur, Kultur und Klettertradition so selbstverständlich miteinander zu verbinden wie das Valle dell’Orco.

Vielleicht beschreibt Stefano Della Gasperina das Tal deshalb am treffendsten:

„Komm und probiere es aus – dieses Tal ist charakteristisch, ursprünglich und bezaubernd.“

Nach einigen Tagen zwischen den Granitwänden des Sergent, den Kastanienwäldern und den kleinen Bars von Ceresole Reale fällt es schwer, ihm zu widersprechen.

Klettern im Valle dell’Orco: Weitere Tipps und was du sonst noch wissen solltest

Die wichtigsten Tipps für deinen Kletter-Trip ins Valle dell’Orco und unsere Empfehlungen für Ruhetage!

  • Führer: Wir haben den Orco-Führer von Matteo und Stefano Della Gasperina verwendet. Dort sind sowohl Mehrseillängen, Trad-Klassiker, gebohrte Routen und Sportklettergebiete verzeichnet.
  • Anreise: Von Mailand kommend Richtung Turin/Ivrea und weiter nach Pont Canavese. Von dort aus noch eine weitere halbe Stunde ins Tal hinein bis nach Ceresole Reale, wo sich die meisten Klettergebiete befinden.
  • Übernachen: Wir haben im Valle dell’Orco gecampt, wo sie es die meisten machen, die zum Klettern ins Tal kommen. Es gibt aber auch preiswerte Hotels und Pensionen! Wild-Campen ist im Nationalpark nicht so gerne gesehen, die Campingplätze sind aber alle sehr nett und liegen nahe an den beliebtesten Klettergebieten.
  • Klettern im Valle dell’Orco – die beste Zeit: Frühjahr bis Frühsommer und im Herbst. Im Sommer sicherlich zu warm!
  • Eis & Kaffee: Guten Kaffee und selbstgemachtes Eis gibt’s im Albergo Blanchetti, das schnell zu unserer Stammbar nach dem Klettern geworden ist.
  • Abkühlen: Nach dem Klettern erfrischt man sich im Orco-Fluss. In Noasca haben wir schöne Badestellen gefunden. Auch der Wasserfall von Noasca ist sehr sehenswert.
  • Abhängen: Antipasti und einen spritzigen Aperol haben wir uns an lauenden Abenden bei Marco im Tre Levanne am Sportplatz unterhalb von Ceresole gegönnt. Marco ist ein super netter Typ und freut sich über jeden Kletterer und Trailrunner, der im Tal zu Besuch ist.
  • Auf der Prisch: Für Rasttage gibt es jede Menge Bergtouren und ich empfehle einen Ausflug auf Colle de Nivolet (sowieso ein Muss, für alle, die das Rennrad dabei haben!). Auf weit über 2.000 Meter kann man über die enge Straße auch mit dem Auto auffahren und nach einigen Höhenmetern zu Fuß Steinböcke beobachten.

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Nautilus (VI+) - Der Trad-Klassiker im Herzen des Valle dell’Orco 🧗‍♂️🫶🏻 Anstatt gleich in eine ordentliche Trad-Route einzusteigen, habe ich als erste Tour im Valle dell'Orco die Hosenschisser-Variante gewählt und wir sind wieder einmal in vertrauten Platten gelandet. 🧗 🦵💥 Viele Bergsportler kennen ihn: Den stechenden Schmerz hinter der Kniescheibe, wenn man sich nach einer langen Tour im Abstieg befindet. 😧 Klettern im Valle dell’Orco: Granit, Risse und kleine Trad-Abenteuer

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