Joseph Beuys in Berlin

Die Auswahl an Museen in Berlin ist so überwältigend, dass wir, die aus anderen Städten kommen, nichts anders können als ein bisschen neidisch zu sein. Es reicht der Stadt nicht eine ganze Insel voller Museen zu haben: Sie hat ebenfalls eine Vielzahl an tollen Ausstellungsräumen, die in anderen Teilen der Stadt verteilt sind. Einer dieser Räume ist der Hamburger Bahnhof, ein Zentrum für moderne Kunst, in dem eine Reihe von Kunstformen, die in den letzten Jahrzehnten aufgekommen sind, ausgestellt werden, sowie eine Auswahl der besten neuen Künstler. Die Geschichte des Hamburger Bahnhofs ist zu den Launen dieser großartigen Stadt verbunden. Ursprünglich war dieser Ort dazu gedacht den Reisenden auf der Berlin-Hamburg Strecke eine Unterkunft zu bieten, dann wurde es zu einem Bahnhofs-Museum. In den Jahren des Kalten Kriegs wurde es jedoch aufgegeben, aber dann vor ca. 10 Jahren wurde das Gebäude renoviert und wurde als Zentrum für zeitgenössische Kunst wiedereröffnet. Hier fanden bisher schon eine Reihe von Veranstaltungen statt von Treffen, Konzerten, Konferenzen bishin zu Lesungen.

joseph beuys berlin

Einige der einzigartigsten Künstler des 20. Jahrhunderts kommen hier zusammen. Um euch eine Idee der Ausstellungen zu machen, in denen der Hamburger Bahnhof spezialisiert ist, nutzt die Gelegenheit die aktuelle Ausstellung zu besuchen, die noch bis 1. Januar, 2012 zu sehen ist und sich dem deutschen Künstler Joseph Beuys (1926-1986) widmet. Beuys war eine der Hauptvertreter der Avant-Garde Gruppe Fluxus, eine Bewegung, die visuelle Poesie mit Performance, Installation und innovativen Musikideen des Amerikaners John Cage kombinierte (auf Grundlage von Stille und östliche Rhythmen).

Die Ausstellung trägt den Titel 8 Days in Japan and the Utopia of the Eurasia und erforscht die Reise, die Joseph Beuys ins Land der aufgehenden Sonne machte, auf der er Lesungen, Konzerte und Performances gab und auch Installationen und Performances kreierte, um seine spezielle Vision einer internationalen Bruderschaft zu teilen. Der Künstler war sehr friedensschaffenden Projekten und dem respektvollen Umgang mit der Umwelt gewidmet und betonte die Kommunikation über Kunst (in seiner Besessenheit mit öffentlichen Interventionen zu sehen). Er glaubte daran, dass eine „Rettung“ nur möglich ist, wenn man westliche Rationalität und Intellekt mit dem Unterbewusstsein und der Seele des Osten verbindet. In der Ausstellung sind Projetionen seine Lesungen zu sehen, einige von diesen warnen vor Atomkraft, ein trauriges Omen nach der Tragödie in Fukushima.

Für weitere Informationen über die Ausstellung: http://www.hamburgerbahnhof.de/exhibition.php?id=29818&lang=en.


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