BGE – Moral, erster Versuch

Moral – der Staat, die Bürger und die Arbeit

Der Sinn des modernen Staates, der Regierung eines modernen Staates, bzw. der Sinn der Arbeit politischer Arbeit, liegt nicht im Glücksversprechen oder der Anführerschaft in einem zu führenden Krieg, nicht im naiven Versprechen auf Arbeit, langem Leben oder Schutz vor Verbrechen, sondern in dem Versuch die Basis für individuelle Entwicklung und Ausschöpfen der eigenen Möglichkeiten zu schaffen.

(v)GE – (verdientes) Grundeinkommen
(u)GE – unverdienster Grundeinkommen

Der vorliegende Vorschlag bezieht sich auf eine Diskussion die gemeinhin unter der Bezeichnung -BGE- gefuehrt wird  (Bedingungsloses Grundeinkommen).
Da ich aber der Meinung bin, das auch alle unter diesem Label firmierenden Konzepte keineswegs frei von Bedingungen sind (Verweildauer in Deutschland, Nationalität, usw.) sind wir eigentlich fuer die ehrlichere Variante (v)GE – also am besten verzichten wir auf das versprechen der Bedingungslosigkeit und deuten in der Kurzbezeichnung schon einen Zusammenhang von Rechten und Pflichten an.

Andererseits, auch ein “bedingtes-Grundeinkommen- lässt sich mit
BGE abkürzen, und BGE hat sich halt eingebürgert.
Bleiben wir als vorläufig bei dem bekannteren BGE.

So schön Konzepte bedingungsloser Leistungen (wie E.Fromm das a, Beispiel der Mutterliebe vorführt), glauben wir nicht, dass in einem System von Verbindlichkeiten zwischen Bürgern und Gemeinschaft Bedingungslosigkeit Sinn macht.

Wir glauben das die Gefahren solcher Modelle, ihre Vorteile überwiegen. Wir glauben, dass Bedingungslosigkeit entweder nicht Ehrlich gemeint ist (also mit Einschräkungen gelten, die eben diese Bedingslosigkeit widerlegen) oder von einem Menschenbild ausgehen, dass unrealistisch ist und diese Modelle auch in der Praxis widerlegt.

Oft werden Theorien, politischer oder wirtschaftlicher Art am Menschenbild festgemacht. Man sagt, dem Modell läge ein zu optimistisches oder ein zu negatives Menschenbild zu Grunde. Ich glaube, ein BGE scheitert nicht am falschen Menschenbild, sondern am unrealistischen Weltbild.
Diese Welt ist so eingerichtet, dass nicht ohne Preis ist, jege Tat, gute wie schlechte, und jede Leistung im besonderen.
Wenn wir völlig von Verpflichtung abgelöst den Menschen Geld geben, Geld das es ihnen ermöglicht völlig isoliert von gesellschaftlichen bzw. wirtschaftlichen Bedingungen, zu leben, so haben wir zwar eine Gut-Menschen-Tat vollbracht, dem Menschen aber eine falsche Lehre erteilt.
Grundeinkommen als Forderung, losgelöst vom sozialen Kontext, das ist das Versprechen einer Anspruchsgesellschaft.

Dem vorzuziehen wäre ein Modell, das in der Praxis vielleicht sehr ähnlich funktioniert (Verteilung eines Grundeinkommens), den möglichen Anspruch auf Gegenleistung aber impliziert.


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