Ingo Bading

Ingo Bading

Ich bin Jahrgang 1966 und habe Geschichte, Biologie und Philosophie studiert. Ich interessiere mich für Naturwissenschaft ebenso wie für Geisteswissenschaft, ebenso wie für Zeitgeschichte und Politik.

Ich bekenne mich zur Philosophie des Evolutionären Humanismus, allerdings nicht in seiner atheistischen, sondern sehr betont in seiner religiös-metaphysisch-pantheistischen Spielart in der Tradition von Konrad Lorenz, Werner Heisenberg, Hoimar von Ditfurth und vielen, vielen anderen mehr auf dieser Linie (Ernst Haeckel ...).

Insbesondere durch den fruchtbaren Austausch zwischen Natur- und Geisteswissenschaften wird seit vielen hundert Jahren der gesellschaftliche Fortschritt vorangetrieben. Gegenwärtig und künftig aufgrund der Vervollständigung des naturwissenschaftlichen Weltbildes hoffentlich noch effektiver und humaner als vor 150 Jahren mit dem damals neu entstandenen "Sozialdarwinismus".

Denn vor allem die Naturwissenschaft von heute hält noch viele "kopernikanische Wenden" im Menschen- und Weltbild bereit. So unter anderem die humangenetische Erkenntnis, daß Menschengruppen und Völker seit hunderttausenden von Jahren ebenso Einheiten der Humanevolution sind wie Einzelmenschen ("multi-level-selection"). Die Konsequenzen dieser Erkenntnis sind auch für die Politik außerordentlich weitreichend, wie zuletzt die Sarrazin-Debatte aufgezeigt hat.

Hierbei wird künftig - das ist schon heute absehbar - ein Weltbild in der Denktradition des konsequenten Naturalisten und Pantheisten Ernst Haeckel an stetiger Bedeutung gewinnen. Ebenso die Erkenntnisse evolutionärer Denker wie Wiliam D. Hamilton, Edward O. Wilson, David Sloan Wilson, Kevin MacDonald, James Watson und zahlloser anderer mehr.

Daß aus naturwissenschaftlicher Erkenntnis zwangsläufig gerade der Atheismus folgen soll, ist schon von vielen berühmten Forschern und Nobelpreisträgern zurückgewiesen worden (auch von Albert Einstein). Selbst Richard Dawkins äußert in dieser Richtung immer wieder einmal Zweifel und denkt über die Möglichkeit einer Zielgerichtetheit der Weltallentwiclung und der Evolution nach (anthropisches Prinzip, Simon Conway Morris und andere).

Meine Blogs wollen mitarbeiten an einem humanen Gesellschaftlichen Aufbruch. Sie haben ein sehr breites Themenspektrum und verstehen sich als ein "Studium generale". - Der philosophische Ansatz, der hinter einem solchen "Studium generale" steht, ist die Erkenntnis G.F.W. Hegels, daß die Wahrheit nur "das Ganze" sein kann. Also alle Bereiche menschlichen Wissens und menschlicher Erfahrung stellen in ihrer notwendigen Widerspruchslosigkeit zueinander ein deutliches Wahrheitskritierium füreinander und für unsere Gesamtdeutung der Welt und des Lebens dar.

Deshalb wird auf meinen Blogs nicht nur Kritikwürdiges behandelt, sondern auch neutrales Wissenswertes, sowie Aufbauendes.

Das Kritikwürdige ist dabei zumeist in den Bereichen Politik und Zeitgeschichte angesiedelt, das Aufbauende zumeist in den Bereichen Wissenschaft, Kunst und Philosophie.

So verstehe ich ein "Studium generale". Man kann auch rein aus praktischer Psychologie heraus nicht immer nur Kritikwürdiges behandeln. Dabei geht jedem einzelnen und ganzen Gesellschaften auf die Dauer psychologisch die Puste aus. Ebenso wäre es umgekehrt sicherlich unangemessen, immer nur die positiven Seiten des Lebens und unserer Welt sehen zu wollen.

Beiden Seiten des Lebens sollte man versuchen, sich vollumfänglich zu stellen.

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