Zwiebelvorhersage …

ein schöner alter Brauch zum Jahreswechsel …
in der Nacht zum neuen Jahr schneidet man mehrere Zwiebeln, von der Spitze bis zur Wurzel, mitten durch. Dann nimmt man sie vorsichtig auseinander, sodass man dreizehn etwa gleich grosse Schüsselchen hat. Für jeden Monat eines und das Dreizehnte für das gesamte Jahr.
Diese Schüsselchen stellt man auf ein Brett und füllt in jede Schale einen kleinen Teelöffel Salz.
Man lässt das ganze bis zu Morgen unberührt stehen und kann dann sehen, wie das Wetter im Folgejahr wird, trocken oder nass.

Zwiebelvorhersage …
Fotos & Text © Dagmar Hiller

Schmilzt das Salz im ersten Schüsselchen gar nicht, so wird der Januar sehr trocken sein. Schmilzt es ganz, wird er sehr nass.
So geht es fort für alle zwölf  Monate, wobei es mancherlei Mittelstufen gibt. So kann die Qualität des kommenden Jahres abgelesen werden, die trockenen Monate und auch, welche Monate viel Regen abbekommen werden. Doch sollte man sich unbedingt merken, welches Schüsselchen welcher Monat ist.
Das dreizehnte Schüsselchen zeigt dann an, ob man ein eher trockenes oder ein nasses Jahr erwarten kann.

Zwiebelvorhersage …

Die ganze Beobachtung wird in einen Kalender eingetragen und man weiß im neuen Jahr für jeden Monat schon immer im Voraus, welches Wetter man erwarten kann.
Es ist fast nicht zu glauben, aus derselben Zwiebel, aus dem gleichen Topf das Salz und es sind doch sehr unterschiedliche Ergebnisse.
Ich pflege diesen Brauch schon seit Jahren, die Vorhersage stimmt fast immer …


wallpaper-1019588
Die richtige Matratze für erholsamen Schlaf
wallpaper-1019588
Istanbul-Guide für digitale Nomaden: Die besten Viertel, Cafés und Coworking-Spaces
wallpaper-1019588
Warum sieht Grönland auf der Weltkarte so groß aus?
wallpaper-1019588
Druidensteig im Westerwald: Vom Kloster bis tief unter Tage
wallpaper-1019588
Wie gesund sind Fleischersatzprodukte wirklich?