Wer hat das „Arbeitsleid“ erfunden?

„Im Schweiße deines Angesichts……“ steht schon in der Bibel. Aber Anneliese Rohrer hat am 8.1.2011 in der PRESSE geschrieben: „Fataler Fehler der Kreisky-Jahre: Arbeit und Leistung wurden uncool“. Seit dem Parteiprogramm 1979 der SPÖ schwelgen viele Österreicher im „Arbeitsleid“. Im Parteiprogramm wurde der Begriff „Arbeitsleid“ nicht nur volksirtschaftlich als „negative psychische und physische Auswirkung von Arbeit auf Arbeiter“ definiert, sondern den Österreichern einzureden versucht, dass Arbeit an und für sich Leid bedeute und die Politik dazu da sei, dieses zu lindern – koste es, was es wolle. Davon leiten sich so ziemlich alle Fehlentwicklungen im Pensionssystem ab: die Flucht in den Ruhestand, die übertriebene Liebe vieler Österreicher zur Pension, der Hang zur Invalidität und die ebenso übertriebene Rücksichtnahme aller Parteien auf diese Wählergruppe. Die Bildung war in der Ära Kreisky geprägt von ständigen Erleichterungen, von starken Abstrichen bei den Leistungsanforderungen, von der Abwertung des Lehrberufes usw.

Frage: Welcher Politiker kann es schaffen, hier entscheidend gegenzusteuern?



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