Was treibt sie?


Was treibt diese Leute auf die Straße? Der Kampf für Aufklärung? Der Austritt aus der selbstverschuldeten Unmündigkeit? Doch warum dann keine Demos gegen Islam, gegen den Dalai Lama und andere Schrecklichkeiten? Hier will man dem Muselmann wohl nicht dazwischenfunken, schon gar nicht den friedliebenden Buddhisten.
Anders wohl beim Katholizismus. Gegen ihn anzugehen, mit dem Impetus des Tabubrechers, umgibt einen die Aura des Aufklärers. Dass dabei der Gegenstand in seiner realen Bedeutung aufgebauscht wird, muss wohl billigend in Kauf genommen werden.
Doch was ist nun der Stein des Anstoßes?
„Keine Macht den Dogmen“ – diese Losung war es, die unsere Religionskritiker vor sich trugen. Angegangen wird also ein nicht hinterfragbarer Anspruch auf Wahrheit. Doch was genau? Ist es nicht allein schon der Anspruch auf Wahrheit, der sie auf die Straßen treibt.
Ist es nicht die Absolutheit des Meinungsgeschwirrs, in dessen Namen sie gegen Absolutes vorgehen. Gültig kann nur eine Aussage sein, die auf diese Gültigkeit verzichtet. Meinungsfreiheit, eigentlich immer mit der Stoßrichtung einer Freiheit von Meinung, verkehrt sich so. Dogmatisch also will man gegen Dogmen sein.
Gerade dann erzürnt eine Institution, die mit Vernunft noch mehr verbindet als die Fähigkeit sein eigenes Süppchen zu kochen. Eine Institution, die mit der Fähigkeit zur Vernunft einen göttlichen Schimmer erkennt, der den Menschen über die Natur erhebt und damit letztlich noch einen Begriff von Eros bewahrt. Und eine Institution, die mit Vernunft mehr verbindet als ihre instrumentelle Abrichtung, stattdessen auf Versöhnung drängt.
Dagegen verkümmert bei den Kritikern der Mensch zum Primaten:


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