Warum Wulff ein Fortschritt ist...

Morgen wird Christian Wulff, der CDU-Karrierepolitiker, neuer Bundespräsident. Schaut man zurück, muss man feststellen, dass dieser stramm konservative CDU-Netzwerker (Spezies: Koch, Oettinger u. ä.) gegenüber einer ganzen Reihe früherer Präsidenten ein echter Fortschritt ist:
Theodor Heuss, der erste Bundespräsident, hat als liberaler Reichstagsabgeordneter durch seine Stimme für das Ermächtigungsgesetz Hitler die Möglichkeit gegeben, seine blutrünstige Diktatur mit parlamentarischem Anschein zu errichten.
Heinrich Lübke, war KZ-Baumeister der Nazis und u. a. Bauleiter der von Häftlingen errichteten Raketenfabrik Peenemünde auf Usedom.
Karl Carstens war seit 1934 SA-Mann und 1940-45 Mitglied der NSDAP.
Horst Köhler, als erst 1943 Geborener nicht Nazi-belastet, ist ein ausgewiesener Neoliberaler, Karrierebeamter im Bonner Finanzministerium, Kohls Finanz-Sherpa zur Vorbereitung mehrerer G7-Gipfel. Köhler fädelte auch die Finanzhilfe der Kohl-Regierung für den ersten Golfkrieg der USA ein - 12 Milliarden Deutsche Mark. Vor seiner Wahl zum Bundespräsidenten war er bis 2004 Direktor beim Internationalen Währungsfonds, der Organisation des Finanzkapitals, die notleidende Staaten zum "Sparsamkeit" genannten Sozialabbau zwingt.
Der neue, Wulff dagegen (Jahrgang 1959), har nichts besonderes getan. Er hat lediglich die neo-libarale Politik der Schröders und Merkels mit getragen. Ein ganz normaler Standard-Apparatschik also...

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