von neuen wegen.

ich weiss gar nicht so genau, wo ich anfangen soll.
und ehrlich gesagt schreibe ich diesen satz bestimmt schon zum zweitausendsten mal. es hat wahnsinnig viel überwindung gekostet, mich an den laptop zu setzen und in die tasten zu hauen. nicht, weil ich keine ideen habe oder nicht weiss, was ich schreiben soll – im gegenteil – sondern eher, weil ich mir nicht ganz sicher bin, ob ich wirklich alles zu papier bringen will, was mir so im kopf herumschwirrt. wie wir alle wissen, ist das internet ein ganz, ganz furchtbarer ort und ich wollte nie wirklich viele details aus meinem leben preisgeben.

in den letzen 6 monaten war es zwar sehr ruhig hier auf meinem blog, dafür war in meinem leben umso mehr los. das jahr neigt sich mal wieder so langsam dem ende und ich frage mich, wo 2016 eigentlich hin ist. es ist schon fast mitte november, verdammt! mir kommt’s so vor, als hätte ich erst gestern silvester gefeiert und nun steht schon wieder weihnachten vor der tür.

2016 war, alles in allem, ein gutes jahr. vielleicht würden menschen, die das gleiche durchmachen mussten wie ich, das jahr als schlecht bezeichnen, aber mein immer präsenter optimismus und meine positive lebenseinstellung lassen nicht zu, dass ich einknicke. ja, ich habe viel geweint in diesem jahr, viel gelacht, viel neues ausprobiert, mich von alten lastern getrennt, neue menschen kennengelernt, längst fällige entscheidungen getroffen, gehofft, gebetet, geheult. ich kam an punkte, an denen ich nicht mehr weiter wusste, an denen ich anfing, an mir selbst zu zweifeln. ich stellte alles und jeden in frage. ich habe mich entschieden, neue wege einzuschlagen und altes hinter mir zu lassen.

und da ich gerade von neuen wegen rede: mein psychologiestudium habe ich vorerst an den nagel gehängt. ich werde mein glück jetzt mit „irgendwas mit medien“ versuchen und dementsprechend am 12.12.2016 um 12.00 uhr in berlin mein bestes geben. falls ich die aufnahmeprüfung bestehen sollte, steht mir mal wieder ein umzug bevor. ich habe vor kurzem einen tweet verfasst, der ungefähr so lautete: alle zwei jahre werfe ich mein leben komplett über den haufen, um an einem anderen ort nochmals von vorne zu beginnen. was eigentlich sehr selbstironisch gedacht war, beinhaltet doch ein bisschen mehr wahrheit, als mir vielleicht lieb ist. ich hoffe, nein, ich glaube, berlin ist das richtige für mich.

ausserdem bin ich vor kurzem auf folgendes zitat gestossen:

thousandwordessay

worte, die mich völlig umgehauen haben. selten habe ich ein zitat gelesen, das so sehr passt. mit diesen wahren worten im hinterkopf, schaue ich jetzt nach vorne. was passiert ist, kann ich nicht ändern, was passieren wird, liegt (nicht) in meiner hand.

auf neue wege, auf das leben. 

namasté. 


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