Singularity: Durchgespielt und Fazit

Posted by logifech on September 27th, 2010

Singularity: Durchgespielt und Fazit

Jaaa ich weiß, ich hänge auch mit Singularity meilen weit hinterher was das durchspielen betrifft. Aber trotzdem möchte ich mal hier meine Meinung öffentlich euch präsentieren.

Allgemeines:

Nunja: Meine Erwartungen bei Singularity waren eher gering. Nun gut, der Shooter hat etwas neues, bzw. der spielbare Charakter. Nämlich ein sogenanntes TMD (Time Manipulation Device) an seiner linken Hand. Mit diesem TMD kann man unterschiedliche Sachen anstellen, doch im Grunde genommen hat das Teil zwei große Funktionen: Man kann damit Gegenstände (nicht alles!) verjüngern oder altern lassen. Je nachdem wie man die Dinge gerade so haben will, oder sie auch braucht, um zum Beispiel unter Rolladen oder Tore hindurchzukommen. Das gilt aber auch für Gegner die man  mit der Alterung in Staub verpuffen lassen kann. Jedoch kostet dies Energie die sich entweder (sehr langsam) auffüllt, oder die man in Form von gesammelten E99 (dazu später mehr) Teilen wieder regeneriert. Und: Ja endlich! Singularity hat wirklich gruselige Monster! Vorallem der zweite Boss wird euch das fürchten lernen. Ausserdem gibt es viele Schreck Passagen bei Singularity! Vorallem wenn ihr mit Kopföhrern Abends spielt. Mich hat es einige male richtig schreien lassen. Und dabei erschrecke ich mich kaum und bin auch, was Horrorfilme anbelangt, eigentlich immun!

Die Story:

In die Story bin ich zunächst auch ohen große Erwartungen reingegangen, da Ego-Shooter ja meistens keine großartigen Geschichten haben. Nicht so bei Singularity. Hier merkt man deutlich das auf der Story ein weit größerer Faktor gelegt wird, als bei manch anderen Spielen wie zb. Bad Company 2 oder Modern Warfare 2. Kurz zur Story: Auf einer Insel nahe Russland (Katorga 12) wurde ein seltenes Element namens E99 entdeckt. Diese Element ermöglicht es allerlei Gegenstände sowie Person zu altern und zu verjüngern. Allerdings wird dies der Insel und allen Bewohnern zum Verhängnis. Sie haben die “Singularity” erschaffen, einen riesigen Turm der immer mal wieder die Zeit vor, und zurückspult. Dies bietet vorallem beim Spielen sehr viel abwechslung, wird aber meines Erachtens nicht sehr häufig benutzt (ausser gegen Ende) . Nun kommt ihr als namensloser Soldat auf Katorga 12 und stürzt ab. Bekommt von dem TMD Wind und stapft mit jedem Schritt weiter in die tiefe Story hinein.

Equipment:

Allzuviel Waffen gibt es bei Singularity nicht, was aber garnicht weiter schlimm ist, denn die geringe Anzahl der Waffen sind sehr abwechslungsreich. Zum Beispiel gibt es einen Granatwerfer mit dem ihr die Kugeln steuern könnt, oder eine Sniper Rifle mit der ihr die abgeschossene Kugel in Zeitlupe auf Gegner fliegen lassen könnt, und ihnen somit zum Beispiel den Arm oder gar den Kopf abtrennen könnt.

Das geniale Ende:

Ganz im Ernst: Das Spiel hat meiner Meinung nach das beste Ende was ein Spiel nur haben kann. Für alle die, die noch vorhaben Singularity zu spielen, nicht weiterlesen! Spoiler! +++ Das Ende war vorallem für mich sehr überraschend, da ihr die ganze Zeit über im Dunkeln getappt seid, und sozusagen an der Nase herumgeführt wurdet. Es gibt einen ordentlichen Twist am Ende, in der ihr einen sehr großen Fehler bemerken werdet, den ihr selber gegen Anfang des Spiels gemacht hat. Diejenigen von euch die aufmerksam, und mit ein bisschen nachdenken die Hinweise lesen (die blauen Schriften an den Wänden, die man verjüngern kann), werden auch drauf kommen KÖNNEN. Betonung liegt auf KÖNNEN da man seinen Fehler eigentlich durch das ganze Spiel vergisst. Ich fand es sehr geil so etwas einzubauen! Lob an die Entwickler ! Achja: Fast vergessen: Es gibt 3 alternative Enden bei Singularity! Diese sind allesamt sehr Interessant. Ein Ende offenbart sogar ein Sequel! Ob es da wohl einen zweiten Teil geben wird? Ich hoffe es mal !

Fazit:

Singularity ist für mich einer der besten First Person Shooter die es gibt! Ich bin quasi mit null Erwartungen ran gegangen und wurde von den ganzen Storyelementen und den Switches sowie den Twists und Gruselpassagen so geflasht, das ich bei den Credits echt traurig war das es schon vorbei ist. Wer sich von der Atmosphäre und der Story mitreißen lassen möchte, und auf eine bombastische Grafik (trotz Unreal 3 Engine) nicht sehr viel wert legt, für den ist Singularity genau das richtige! Daumen hoch an Raven Software!


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