SACHER – das Kochbuch

Heute stelle ich euch einen richtigen Klassiker vor: Sacher – das Kochbuch – die feine österreichische Küche erschienen im Pichler Verlag. Fast so (welt)bekannt wie die österreichische Küche selbst aber auf jeden Fall mindestens so mit Österreich verbunden wie die Rezeptklassiker für Kaiserschmarren oder eben die “Sacher Torte” ist das Hotel Sacher in Wien. Es steht für gehobene Küche und feine – für Wiener Spezialitäten wie Tafelspitz, Backhendl oder das Wiener Schnitzel. Die Autoren haben es sich zur Aufgabe gemacht die alten Anleitungen aus dem Hotel Rezept Fundus genauso zu transportieren wie die neuen Trendgerichte des Hauses.

Rezepte: eine unglaubliche Rezeptvielfalt – durchwegs auf sehr hohem Niveau unterteilt das Buch folgende Kategorien:

– Nicht nur zum Frühstück (vom Ei zum Fiakergulasch)

– Festliche Eröffnung des Menüs (mit Zarenlachs und bunten Paradeisern)

– Fein & kräftig (gutes aus dem Suppentopf)

– Gewusst, wie! (Grundlagenrezpte für jede Küche)

– Hauptsache Beilage (Salate, Knödel, Gemüse & Co: was satt macht und beglückt)

– Salonbeuschel gefällig, Madame? (Vom Erdäpfelgulasch zum Kalbsbries)

– Fleischlose Vielfalt (Vegetarisches aus dem Sacher)

– Neusiedler Zander trifft Jacobsmuschel (Fisch & Meeresfrüchte)

– Vom Maítre de Cuisine empfohlen (Traditionell bis innovativ. Haupspeisen mit Wiener Charme)

– Ein frischer Gruß aus der Patisserie (Süßes für jede Lebenslage)

Abgerundet wird das Buch durch ein Kapitel: Gäste bewirten mit Stil – Die besten Tipps für Gastgeber.

So wie die Auflistung der Menükategorien schon zeigt verbirgt sich dahinter eine riesige Vielfalt an Rezepten. Das Sacher Kochbuch hat damit nicht nur Gewicht was die äußeren Werte betrifft – auf 400 Seiten gibt es nach einer kurzen Einführung zur Geschichte des Hotels und der Sachertorte alle Rezepte die das österreichische Kochherz begehren. Durchwegs auf höchstem Niveau vom Klassiker bis hin zum (sehr) aufwändigen Gericht und einheitlich, akkurat gestaltet wie das Hotel selbst – da wurde nichts dem Zufall überlassen. Mit dieser Sammlung an Rezepten wird das Buch zum echten Nachschlagwerk und liefert viele Ideen und Inspirationen.

Lieblinge: Kopfsalatrisotto mit Felsengarnelen und Speckschaum (den Speckschaum bräuchte ich nicht unbedingt), Jacobsmuscheln auf Wassermelone, das Himbeer- & Mangosorbet und die überbackenen Topfenpalatschinken und der Mohnkuchen mit Zwetschgen.

Überzeugt hat mich die einheitliche Gestaltung genauso wie der Fotostil, der sich durch das gesamte Kochbuch zieht. Wunderschöne, sehr aufwändig angerichtete Rezeptbilder clean fotografiert zeigen das wesentliche. Die Autoren spannen einen Bogen von einfachen Grundlagengerichten bis zu den höchsten Künsten der Wiener Kochkunst. Vor allem der Grundlagenteil überzeugt mich sehr praktikabel und vor allem zum Teil wunderbar einfach. Das gleiche gilt für den umfassenden Beilagenteil. Aus der cucina cookingCatrin gibt es 5 von 5 sehr empfehlenswerten Kochlöffeln für dieses zeitlose Buch, mit dem nicht nur Österreicher ihre Freude haben werden.

Rezept für Fruchtsorbet:

Zutaten (für 4 – 5 Portionen)

Zutaten:

375 g Fruchtpüree (Mango, Himbeer, Erdbeer – bzw. nach Wahl)

75 g Feinkristallzucker

75 g Glucose

ca. 180 ml Wasser

Zitronensaft zum Abschmecken

Zubereitung: Wasser in einem Topf mit Zucker und Glucose aufkochen lassen. Himbeermark einrühren, alles gut durchrühren, mit Chili abschmecken. Etwas überkühlen und dann entweder in einer Eismaschine einfrieren oder in einer Gefrierschale ins Tiefkühlfach stellen und frieren. Dabei halbstündlich umrühren (mit einer Gabel oder Schneebesen), so dass das Sorbet eine schön cremige Konsistenz bekommt.

.s. cookingCatrin

Sacher Kochbuch Cover


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