Rezension: Plötzlich Banshee von Nina MacKay


Rezension: Plötzlich Banshee von Nina MacKay
Preis: 15,00€
Broschiert: 400 Seiten
Verlag: ivi (1. September 2016)
ISBN-10: 3492703933
ISBN-13: 978-3492703932 Altersempfehlung: Ab 14 Jahren
Meine Wertung: 5/5 Cupcakes
Rezension: Plötzlich Banshee von Nina MacKay
Alana ist eine Banshee, eine Todesfee der irischen Mythologie. Sie sieht über dem Kopf jedes Menschen eine rückwärts laufende Uhr, die in roten Ziffern die noch verbleibenden Monate, Tage, Stunden und Minuten seiner Lebenszeit anzeigt. Da Banshees in dem Ruf stehen, Unglück zu bringen, bleibt sie lieber für sich. Allerdings gestaltet sich das gar nicht so einfach, denn Alana kreischt automatisch in bester Banshee-Manier wie eine Sirene los, wenn ihr ein Mensch begegnet, der in den nächsten Tagen sterben wird. Doch dann tauchen in Santa Fe mehrere Leichen auf, die Alana ins Visier des attraktiven Detectives Dylan Shane geraten lassen. Kann sie das Geheimnis der dunklen Sekte lüften, die scheinbar magische Wesen sammelt? Und werden sowohl Detective Shane als auch ihr bester Freund Clay den Kontakt mit Alana überleben?
Rezension: Plötzlich Banshee von Nina MacKay
Ich sprang hinter den drei Typen auf den unter uns vorbeifahrenden Zug.
Rezension: Plötzlich Banshee von Nina MacKay
Die Geschichte Bereits bevor ich angefangen habe das Buch zu lesen, ist mir immer wieder zu Ohr gekommen, dass die Meinungen dazu sehr gespalten sind und es einige Leser gibt, die dem Ganzen gar nichts abgewinnen konnten.  Manche Leser wären wahrscheinlich durch sowas abgeschreckt worden, aber mich hat das Buch gerade deswegen noch mehr interessiert, weil ich mir gerne selbst ein Bild davon mache.  Von vornherein kann ich euch sagen, dass ich zu den Lesern gehöre, die trotz kleiner Kritikpunkte komplett begeistert von der Geschichte sind.  Ich habe zuvor ewig lange kein richtiges Fantasybuch mit magischen Wesen gelesen bzw. keins, dass mich richtig begeistern konnte, aber Nina MacKay hat dies von der ersten Seite an geschafft.  Die Geschichte ist teilweise wirklich sehr lustig, weil die Protagonistin durch ihre tollpatschige  Art immer wieder in peinliche und für den Leser sehr humorvolle Situationen gerät und weil sie manchmal schneller redet als ihr Gehirn denken kann.  Auch die Spannung kommt hier nicht zu kurz. Als Leser fiebert man richtig mit und ist die ganze Zeit am Überlegen, wer hinter den Morden der magischen Wesen steckt. Allerdings gab es auch leider einige Stelle, die ein wenig vorhersehbar waren, aber selbst das konnte mein Lesevergnügen nicht großartig schwächen.  Die Geschichte unterhält wirklich von der ersten bis zur letzten Seite und besticht dabei durch einen wundervollen Mix aus Humor, Spannung, Romantik, Dramatik und ehrlichen Gefühlen. 
Die Charaktere Die Protagonistin des Romans ist die 20-jährige Alana, die eine Banshee ist, was sie sich selbst aber nicht eingestehen möchte. Sie sieht über den Köpfen der Menschen Digitaluhren, die deren Lebenszeit anzeigen und sobald eine Uhr bald auf 0 springt, fängt sie wie am Spieß an zukreischen. Sie versucht so viele Menschen wie möglich vor ihrem Tod zu bewahren und dadurch ist sie auch in die Privatdetektiv-Szene gekommen.  Alana ist ein sehr tollpatschiger Mensch, der immer wieder in peinliche Situationen gerät, die aber für den Leser sehr lustig sind. Sie ist sehr humorvoll und es kommt schon mal vor, dass sie ihren Mitmenschen mal so richtig die Meinung geigt, wenn ihr was nicht gefällt.  Auf der anderen Seite ist sie sehr zielstrebig und weiß genau, was sie will. Sie steht für die Menschen ein, die sie liebt und versucht diese vor Unglück zu beschützen.  Mit Alana konnte ich mich von der ersten Seite an identifizieren. Ich habe mich ihr gelacht, aber auch geweint, aber vor allem habe ich mit ihr mitgefiebert, dass sie ihr persönliches Happy End bekommt, denn das hat sie wirklich verdient.  Auch die anderen Charakter der Geschichte haben es mir wirklich angetan. Besonders Clay ist mir im Laufe der Geschichte sehr ans Herz gewachsen. Er ist für Alana einfach der perfekte Beste Freund, der sie so nimmt und liebt, wie sie ist. Clay ist ein unglaublich liebenswerter Mensch, den man von der ersten Sekunde an, in sein Herz schließt.  Auch Dylan war mir sehr sympathisch, auch wenn ich manche Beweggründe von ihm einfach nicht nachvollziehen konnte. Er hat sich manchmal ganz schön von Alana ausnutzen lassen und hatte damit anscheinend überhaupt kein Problem. Dennoch ist er ein durch und durch liebenswerter Charakter.  Nina Mackay hat jedem Charakter Leben eingehaucht und hat jedem seine Ecken und Kanten verpasst, sodass sie sehr realistisch und authentisch gewirkt haben. 
Der Schreibstil  Nina MacKay hat einen wundervoll lockeren und leichten Schreibstil, der den Leser sofort in seinen Bann zieht. Man findet sofort Zugang zu der Geschichte und fiebert von der ersten Seite an mit.  Dank ihrer humorvollen und sarkastischen Dialoge musste ich das ein oder andere Mal wirklich laut loslachen. Sie hat in ihrem Schreibstil wirklich genau das richtige Maß an Humor gefunden, sodass die Geschichte keineswegs ins Lächerliche gezogen wird.  Der Schreibstil lässt sich sehr flüssig und auch schnell lesen, sodass die Seiten nur so am Leser vorbeifliegen.  Besonders gut hat mir die Wahl des Erzählperspektiven gefallen. Die Geschichte wird hauptsächlich aus der personalen Ich-Perspektive von Alana erzählt, aber ab und zu kommen auch verschiedene Nebencharaktere zu Wort. Dadurch hat der Leser einen wunderbaren Einblick in die Gedankenwelt der unterschiedlichen Charaktere bekommen und konnte sich dementsprechend besser mit ihnen identifizieren. 
Die Gestaltung Das Cover ist etwas ganz Besonderes und passt damit hervorragend zu der außergewöhnlichen Geschichte. Es ist ein richtiger Eye-Catcher und ehrlich gesagt, wollte ich das Buch im ersten Moment nur aufgrund des Covers lesen.  Die Wahl des Titels ist auch sehr gut getroffen. Alana weiß zwar schon länger, dass sie anders ist, als andere Menschen, weil sie die Lebenszeit über den Köpfen der Menschen sieht, aber sie will sich lange nicht eingestehen, dass sie eine Todesfee bzw. eine Banshee ist. Deswegen ist sie "Plötzlich Banshee". 
Rezension: Plötzlich Banshee von Nina MacKay
"Plötzlich Banshee" von Nina Mackay ist für mich die Überraschung des Jahres! Spannung, Humor, Romantik, Fantastische Elemente und große Gefühle. Was will man mehr?! Die kleinen Kritikpunkte konnten mein Lesevergnügen in keinster Weise schwächen und ich freue mich schon sehr darauf mehr von der Autorin zu lesen. Ich spreche hiermit eine absolute Leseempfehlung für alle Fans Irischer Mythologie und humorvoller und romantischer Fantasybücher aus. 
Rezension: Plötzlich Banshee von Nina MacKay
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Rezension: Plötzlich Banshee von Nina MacKay
...dem Team des Piper Verlags für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplares :)
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