Projektion

4:30 Uhr. Dunkelheit. Hund und ich. Gassi.

Plötzlich kommt uns ein Trunkenbold entgegen.

“…Und er begann im Wald
Von einem Stamm zum anderen zu schwanken
Und brüllt dabei die kühnlichsten Gedanken
Laut in die dunkle Nacht hinaus. …”

Oh-jeh!, denke ich, wenn nun auch noch der Hund zu bellen beginnt, wird es noch lauter. Und wenn daraufhin – wie zu erwarten – der Schwanker versucht, mit dem Hund zu interagieren – Herrjeminee! ~ Dann ist wohl die gesamte Nachbarschaft geweckt.

Nachbarn interessieren sich nicht für den Verursacher – Nachbarn stellen einfach nur fest: Ein Hund hat gebellt.

Also beuge ich vor. Meditativ:

“Ruuuhig, Asti, ruuuhig! Wir sind gaaanz entspannt. Der tut dir nichts. Daher sind wir ruuuhig. Und bleiben entspannt. Rhabarber-Rhabarber- Rhabarber…”

Siehe da: Der Hund bleibt ruhig.

Dennoch – exakt wie beim Hasen im Rausch - schwillt dem Trinker der Kamm. Er brüllt in seinem Tran:

“ISS WAS? – HAST-DE WAS GESAGT? – ZU MIR ETWA?”

Derweil ich freundlich bleibe. Ruuuhig sozusagen.

Ich de-eskaliere:

“Nein. Ich sprach nur mit dem Hund.”

Was offenbar beruhigend wirkt.

“Ach sooo! @… Und ich dachte schon: du bist besoffen.”


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