Nachrichten, 20. September 2017

Schweden - Politik
Als gestern die schwedische Regierung ihr Herbstbudget vorstellte, zeigte sich deutlich, dass es sich um ein Wahlbudget handelt, denn die Regierung versuchte so vielen Wählergruppen wie möglich ein Geschenk zu machen, auch wenn dadurch 40 Milliarden Kronen aus dem vermuteten Gewinn des kommenden Jahres genommen werden. Zur großen Überraschung gehörte dabei dass ab kommenden März auch das Kindergeld, unabhängig vom Einkommen der Eltern, pro Kind um 200 Kronen pro Monat erhöht wird. Natürlich sagt die Regierung dabei nicht dass dieser Zuschuss noch immer unterhalb der Lohn- und Kostensteigerung liegt.
Schweden - Arbeitswelt
Auf Grund von Sicherheitslücken hat das schwedische Arbeitsamt nun auch das zweite Projekt zur Datenverarbeitung des Amtes vorzeitig abgebrochen. Das Ergebnis davon ist dass interne Fachkräfte das System verbessern müssen und auf das Arbeitsamt zusätzliche Kosten zukommen. Ob das Unternehmen, das die Ausschreibung gewann, Schadenersatz fordern will, ist bisher unbekannt. Als das vorhergehende Projekt gestoppt wurde, wurde das Arbeitsamt zu einem Schadenersatz von 40 Millionen Kronen verurteilt.
Schweden - Kriminalität
Nach den Schätzungen der Polizei und der Sozialdienste Schwedens zählt man landesweit immer mehr obdachlose Kinder aus Marokko auf den Straßen des Landes. Gegenwärtig können bis zu 800 Kinder und Jugendliche aus Marokko in kriminellen Milieus verkehren. Vor allem Kinder unter zwölf Jahren können sich in der Regel nicht selbst auf der Straße versorgen und geraten daher in verstärktem Masse an Kriminelle, die diese Kinder stark ausnutzen und oft beim Drogenhandel einsetzen.
Schweden - Gesellschaft
Auch wenn die Sozialdemokraten und die Grünen 2015 erklärten sich dafür einzusetzen die Monarchie in Schweden abzuschaffen, so zeigte sich bei der Präsentation des gestrigen Herbstbudgets eine andere Linie, denn dem Königshaus werden im kommenden Jahr zwei Millionen Kronen zusätzlich geboten und 2020 sogar elf Millionen zusätzlich. Dadurch hat die königliche Familie im nächsten Jahr ein Budget, ohne eigene Einnahmen, von 139 Millionen Kronen. Offiziell geht das zusätzliche Geld in die erhöhte Sicherheit des Hofes, muss jedoch vom Königshaus nicht gerechtfertigt werden.
Schweden/Stockholm - Gesellschaft
Jeder fünfte Bewohner Stockholms hat Angst am Abend auszugehen. Während vor drei Jahren nur 16 Prozent der Einwohner der schwedischen Hauptstadt Angst vor einem Übergriff auf den Straßen hatten oder darüber beunruhigt waren einer Kriminaltat ausgesetzt zu sein, sind es heute bereits 21 Prozent. Da bekannt ist dass die meisten Schießereien in geschlossenen Kreisen vorkommen, ist diese Zahl extrem beunruhigend, denn in der Realität stiegen während der letzten Jahre weder die nächtlichen Überfälle noch die Vergewaltigungen.
Weitere Information stehen der Presse unter Pressedienste und Presseinformationen zur Verfügung.


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