Nachrichten, 15. Dezember 2017

Schweden - Politik
Eine blockübergreifende Pensionsgruppe der Regierung, an der lediglich die Linken und die Sverigedemokraterna ausgegliedert wurden, hat sich zur Änderung des Pensionsalters entschieden, was bedeutet, dass man bald bis zum 64. Lebensjahr warten muss bis man frühestens in Pension gehen kann und möglichst bis zum vollendeten 69 Lebensjahr berufstätig sein soll, obwohl dieses Vorhaben mit mehreren Problemen verbunden ist, da Schwerarbeiter oft kaum bis zum 61. Lebensjahr arbeiten können, dem heutigen frühesten Pensionsalter, und, auf der anderen Seite, schon heute ältere Personen keine neue Arbeitsstelle mehr finden können, also zwei bedeutende Gruppen in Zukunft bedeutend schlechter gestellt sein werden als heute und eine extrem geringe Rente erhalten werden.
Schweden - Politik
Nachdem die nationalistischen Sverigedemokraterna nun ihre Meinung änderten, fordert nun die parlamentarische Mehrheit die Regierung auf erneut eine Zeitgrenze für Krankengeld einzuführen, da nur dies dazu führe Langzeitkranke zurück ins Berufsleben zu bringen, eine Aussage, die statistisch nicht bewiesen werden kann, da auch die unter der bürgerlichen Regierung existierende Begrenzung nicht das versprochene Ergebnis brachte. Die Regierung kann diese Forderung allerdings problemlos bis zu den kommenden Parlamentswahlen im Herbst 2018 hinauszögern.
Schweden - Arbeitswelt/Gesundheit
Eine Analyse, die im Frühjahr 2017 durchgeführt wurde, zeigt deutlich, dass Personen, die am Arbeitsplatz schikaniert oder gemobbt werden, weitaus häufiger und länger krank geschrieben werden als andere Angestellte und Arbeiter. Am häufigsten ist Mobbing und Schikane im Hotel- und Restaurantbereich, und im öffentlichen Dienst wird mehr gemobbt als im privaten Sektor. Die Statistik zeigt auch deutlich, dass Frauen in männerdominaten Berufen und Männer in frauendominanten Berufen sehr häufig gemobbt oder schikaniert werden. Offiziell wurden bereits rund 80 Prozent der Frauen und 70 Prozent der Männer am Arbeitsplatz gemobbt.
Schweden - Landwirtschaft/Ernährung/Umwelt
Auch wenn Forscher feststellten, dass schwedische Schweine vor dem Schlachten in der Regel mit hohen Gehalten an Kohlendioxid vergast werden und dabei bis zu einer Minute lang einem sehr hohen Stress und bedeutenden Qualen ausgesetzt werden, will das Landwirtschaftsamt diese Methode nicht durch eine weniger grausame Methode, zum Beispiel durch Anwendung des Gases Argon, ersetzen. Auch Schweine aus ökologischer Tierhaltung werden in Schweden auf die gleiche grausame Weise getötet. Nach dem Landwirtschaftsamt handelt es sich beim grausamen Töten um eine sichere Methode, die so lange angewandt wird bis Europa dies verbieten wird. Einige andere europäische Länder benutzten bereits alternative Methoden, auch wenn diese Länder sich weniger stolz über ihren Tierschutz zeigen wie Schweden.
Schweden - Fischfang/Umwelt
Die Entscheidung Europas das Fangen von Aal stärker zu begrenzen, hat in Schweden zu einer noch größeren Trennung zwischen Naturschützern und Fischern geführt. Die Naturschützer sind der Meinung, dass das Fangen von Aalen in Schweden ganz verboten werden muss, da sich hier sehr wichtige Wanderstrecken befinden, und die Fischer sind der Meinung, dass sie selbst bereits sehr viel für den Schutz der Aale unternehmen und gerade einmal ein Prozent der erwachsenen Exemplare fangen, was den Bestand wohl kaum gefährden könne.
Weitere Information stehen der Presse unter Pressedienste und Presseinformationen zur Verfügung.


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