"guter" geschmack trifft technik

München ist um kulinarisches Experiment reicher. Einer der neuesten Hotspots der Stadt ist das „La Baracca“ am Maximilianplatz. Wie es sich für ein ordentliches IN-Restaurant gehört kann es schon einmal 1-2 Wochen dauern bis man einen Platz bekommt.


Das Besondere an diesem neuen Hotspot Münchens ist die Tatsache, dass die Speißekarte auf einem IPAD gespeichert ist. Sonst nur von Restaurants in absoluten Tourismusgegenden bekannt wird einem in der elektronischen Karte auch ein Bild des jeweiligen Gerichts gezeigt. Hat man sich entschieden schickt man die Bestellung mit einem Klick direkt in die Küche Wie gesagt, soweit ein witziges Konzept.


Nun kommt das große "ABER". Durch die moderne Technik scheint die sonst übliche Bündelung der Bestellung pro Tisch zu fehlen. Ergo gemeinsames Essen ist hier Fehlanzeige. Auch das anstoßen ist nicht so einfach, es kann durchaus länger dauern bis jeder am Tisch sein Getränk bekommt. Schade eigentlich, die Atmosphäre des Lokals lädt nämlich durchaus dazu ein einen lustigen Abend mit Freunden darin zu verbringen.


Die Kellner machen einen etwas planlosen Eindruck und erwecken den Eindruck als hätte sie große Mühe die Bons abzuarbeiten. Hat man das Bedürfnis mit einem Ober zu sprechen soll man ihn auch über das am Tisch liegende IPAD rufen. Rufen kann man ja! Wenn man allerdings nicht ewig Zeit hat sollte man die Technik stecken lassen und einfach den traditionellen Weg wählen: "Hallo Herr Ober!"


Ist es dann soweit und man hat den Teller vor sich erlebt man die nächste Überraschung - es sei denn, man hat sich vorher mit dem Konzept auseinander gesetzt. Dann nämlich weiß man, dass die Portionen eher klein sind weil man sich sein Menü aus mehreren Gerichten zusammenstellen soll.


Ein, "Schade hätte gut werden können!", drängt sich förmlich auf die Lippen wenn man am Ausgang an der Kasse steht und sich überlegt für wen gleich noch einmal das Geld in der Trinkgeldbox ist!


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