Free2Play von Crytek – Warface!

Zielen, schießen, nachladen. Nein, die rede ist weder von Call of Duty, noch von Battlefield.
Es geht um WARFACE, den Online-Shooter von Crytek – basierend auf der CryEngine.
Das Game befindet sich momentan in der Pre-Open Beta und ich habe es mir natürlich nicht nehmen lassen, mir das Ganze mal anzusehen. Ich bin ziemlich kritisch an die Sache herangetreten, da mich Shooter recht selten wirklich begeistern. Allerdings muss ich sagen, dass ich dieses Spiel schon auf der Gamescom anzocken durfte und positiv überrascht war. So wunderte es mich nicht, dass es mich dieses Mal einige Stunden an den Monitor fesselte und ich wirklich Spaß hatte.

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Direkt zu Anfang sei gesagt, dass Warface komplett kostenlos ist und auch keine monatlichen Gebühren anfallen.
Einer der Aspekte, wodurch sich Warface von anderen Shootern unterscheidet ist wohl das Co-Op-Spielprinzip, in dem es darum geht Missionen in Gruppen von bis zu 5 Spielern zu meistern. Man kann sich gegenseitig Munition zuschieben, verarzten und über Hindernisse hinweghelfen.
Grundlegend hat man vier Klassen zur Auswahl: Rifleman, Sniper, Medic und Engineer.
Allerdings stehen zu Anfang nur Rifleman und Sniper zur Verfügung, die anderen muss man sich erst durch Levelaufstieg erarbeiten.
Ich wählte bei meinem Test hauptsächlich die Klasse Rifleman, die mit dem Standardsoldaten gleichgesetzt werden kann. Mid-Range-Maschinengewehr, Pistole und Messer. Außerdem kann er sich selbst und seine Mitstreiter mit Munition versorgen.
Sniper bevorzugen es natürlich, ihre Gegner aus der Ferne zu eliminieren, während Medics dafür da sind, ihre Kameraden im Gefecht zu unterstützen und zu helfen, wo es nur geht.
Die Engineers allerdings sind ebenfalls sehr interessant, da sie Meister im Umgang mit explosiven Stoffen sind und gemeine Fallen aufstellen können.
Die Waffen sind übrigens, ähnlich wie in z.B in Crysis 3, modifizierbar.

Das Gameplay empfand ich als sehr angenehm und flüssig – ich hatte weder ernsthaftere Ruckler, noch kleine Mikroruckler, wie man es ja bei einer Beta erwarten könnte.
Allerdings hatte ich das Problem, nach Überwindung eines Hindernisses im Terrain zu „hängen“ und konnte mich erst wieder bewegen, als mich ein Mitspieler zufälligerweise berührte.
Allerdings ist das etwas, was man einer Beta definitiv noch verzeihen kann, wie ich finde.
Die KI der Gegner ist durchaus annehmbar und keinesfalls willkürlich, wenn auch manchmal eher von Agression geprägt als strategisch. Man muss definitv aufpassen, welchen Schritt man macht. Und das Teamwork ist in Warface unabdingbar, um die Mission erfolgreich abzuschließen.
Manche Gegner kann man prinzipiell nur im Team besiegen, da man ihnen eine Energieversorgung vom Rücken schießen muss. Einer lenkt ab, der Andere schießt.

Optisch sieht Warface natürlich, wie von Crytek gewohnt, sehr angenehm aus und man merkt definitiv, dass sich Mühe gegeben wurde. Ich testete das Spiel auf 1920×1080 und mit aktivierter Kantenglättung.
Die Einstellungsmöglichkeiten der Optik beschränken sich auch nur auf die grundlegenden Optionen.

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Mein Fazit nach einigen Stunden Spielzeit:

Warface macht Spaß! Als jemand, der selten von Shootern gefesselt ist, empfand ich das Spiel als sehr gelungen und hatte wirklich viel Spaß. Das Game ist, für mich zumindest, definitiv eine äußerst gute free-to-play-Alternative zu den Markt-dominierenden Titeln. Ich werde das Spiel definitiv im Auge behalten und mir noch ein paar Runden gönnen.

Wer nun sagt: „Hey, das Spiel interessiert mich jetzt aber!“, der kann sich schonmal auf der Website ein paar Infos holen und auf die Open-Beta warten, denn 100% frei zugänglich ist das Game leider noch nicht, auch wenn schon einiges an Keys verschickt wurde.


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