Ein langweiliger Job

Ein langweiliger JobHirte sein ist oft langweilig – Der spätere König David machte das Beste daraus!

“Jeden Tag den gleichen Schrott! Ich habe einen langweiligen Job! Was ich hier tue interessiert ja doch niemanden!”, diese oder ähnliche Klagerufe hörte man auf den Feldern rund um Bethlehem. Ich erzähle dir eine Geschichte, die vor rund 3000 Jahren passiert ist. Die Leute, die hier über ihre langweilige Arbeit klagen, sind Hirten, die die Schafe und Ziegen der Viehbesitzer aus dem Dorf hüten. David war auch einer dieser Hirten – aber bei ihm klangs anders. Er spielte beim Schafehüten auf der Harfe und dichtete Lieder.

David wurde später ein bekannter Musiker, der so gefragt war, dass er für die Musik am Hof des Königs gebucht wurde. Und noch ein paar Jahre später wurde er sogar selber König in Israel.

David machte das Beste aus seinen langweiligen Stunden. Seine Kunst hatte Qualität. Einige seiner Lieder singt man noch heute!

David ist mein Vorbild. Er liess auch in langweiligen Momenten den Kopf nicht hängen. Im Gegenteil: Er wurde kreativ und setzte seine Begabung ein. Das will ich auch. Ich will die Wartezeiten in meinem Alltag positiv nutzen. Das kann sehr unterschiedlich aussehen: Beten, lesen, ein Gespräch anfangen, eine Zeichnung machen oder eine kreative Idee aufschreiben und überlegen, wie ich sie auf eine gute Art umsetzen könnte.

Probiers doch auch aus! Vielleicht erlebst du dabei dasselbe wie David: Gerade in den langweiligen und unbedeutenden Stunden kann etwas Wertvolles entstehen. Etwas, das Kraft hat andere Menschen zu berühren.

In dem Sinne wünsche ich dir heute ein paar langweilige Momente!

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Foto: Feliciano Guimaraes, Bass Guitar

 


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