Die Schweiz, ein Hort der Zensur

P1000113 Große E-Mail-Ansicht

Zensur ist in dem „Musterstaat“ Schweiz weit verbreitet. Im Gegensatz zu Deutschland, wo in den Foren der Online-Zeitungen noch eine gewisse Freiheit herrscht, wird in der Schweiz rigoros zensiert. Ein interessantes Beispiel für die Zensur à la DDR ist die Gratiszeitung 20minuten. Zu Themen, bei denen es zu „politisch nicht korrekten“ Äusserungen kommen könnte, wird die Kommentarfunktion der Regel gar nicht geöffnet. Und „politisch inkorrekt“ ist alles, was nicht stramm links ist. Dabei sind die Redakteure bei 20minuten oft alles andere als korrekt. Da wurde zum Beispiel vor einiger Zeit eine Kampagne gegen Natscha Kampusch losgetreten, die meines Erachtens nur mit Medien-Mobbing bezeichnet werden kann. Inzwischen herrscht aber bei diesem Thema erstaunliche Funkstille.

Ein interessantes Beispiel für Zensur, war bei dem Bericht und den Kommentaren zu dem holländischen Linienrichter einer Schülermannschaft zu beobachten, der von jugendlichen Zuschauern zu Tode geprügelt wurde. Über die Nationalität der Täter wurde der Mantel der politischen Korrektheit ausgebreitet, entsprechende Kommentare wurden gelöscht oder zensiert, wie aus Blogs und Foren zu erfahren ist.

Nur in ausländischen Medien konnte man lesen, dass die Täter Marokkaner waren und man durfte in Kommentaren fragen, ob Holland vielleicht nicht ein Fussball, sondern ein Zuwandererproblem habe.

Aber die Internetplattform der Gratiszeitung 20minuten ist nicht die einzige, die „politisch korrekt“ manipuliert und zensiert. Die meisten anderen tun es auch. Um das zu erkennen, genügt es, zu beobachten, bei welchen Themen die Kommentarfunktion eingeschaltet ist, und bei welchen keine Kommentare gewünscht werden. Die Zensoren verraten sich selbst.

Die Schweiz, die sich so gerne als Musterland sieht, ist nicht nur ein einziger riesiger Schwarzgeldtresor für die ganze Welt mit einem überdimensionierten Bankencasino, nicht nur ein sicherer Hort für Rohstoffspekulanten und nicht nur der perfekte Handelsplatz für nigerianische Drogenhändler, sondern auch eine Hochburg der Zensur.

Gäbe es sie nicht, käme die ganze dreckige Wahrheit hinter der schönen Kulisse der Alpen zum Vorschein.

Ein Drittel von dem was in der Zeitung steht ist abgeschrieben, ein Drittel frei erfunden und ein Drittel schlicht gelogen.

Traumperlentaucher



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