Fünf Mythen über die Herzfrequenz

Fünf Mythen über die Herzfrequenz

Jeder Mensch fragt sich hin und wieder, ob sein Herz im richtigen Takt schlägt. Auch viele Laufanfänger beschäftigt die Frage. Sie fühlen sich unsicher, wenn sich in ihrer Brust mal etwas nicht „normal“ anfühlt.

Daher  der Versuch, ein paar Mythen rund um den Herzschlag zu erklären.

Die „normale“ Herzfrequenz
Die Zahl der Herzschläge soll durchschnittlich 60 – 100 pro Minute sein. Neueste Erkenntnisse veranlassen immer mehr Mediziner dazu, nur noch 50 – 70 Schläge pro Minute als gesund zu bezeichnen. Denn aus aktuellen Studien geht hervor, dass eine Herzfrequenz, die höher ist als 75, mit einem erhöhten Herzinfarktrisiko einhergehen kann. Das bedeutet aber nicht automatisch, dass man gesund ist, nur weil man eine Herzfrequenz von weniger als 75 hat. Insbesondere, wenn man trainiert ist und die Herzfrequenz aufgrund des Trainingszustandes reduziert ist.

Im Zweifelsfall oder um sicher zu sein, sollte man den Arzt bewerten lassen.

Das Herz schlägt langsam
Ist das Herz schwach oder krank, wenn es langsam schlägt? Das muss nicht sein. Denn wie gerade erwähnt, kann es auch bedeuten, dass man fit und gesund ist. Ein trainiertes Herz schlägt halt langsamer. Denn das Herz ist ein Muskel. Und dieser Muskel muss sich, wie alle seine Brüder im Körper, weniger anstrengen, wenn er trainiert ist.
Anders sieht es aus, wenn man kurzatmig ist und oder Brustschmerzen hat. Dann sollte man selbstverständlich sofort einen Arzt hinzuziehen.

Das Herz schlägt schnell
Das bedeutet nicht zwangsläufig, dass man krank ist oder unter Stress steht. Logischerweise steigt die Herzfrequenz, wenn man trainiert, aufgeregt ist oder unter starker emotionaler Belastung wie Trauer, Angst oder gar Panik steht. Auch kurz nach dem Aufstehen kann der Puls nach oben schnellen. Genau wie die Temperatur, das Wetter, die Luftfeuchtigkeit oder gar bestimmte Medikamente den Herzschlag erhöhen können.

Auch hier gilt natürlich: Immer einen Arzt befragen.

Das Herz schlägt unregelmäßig

Man hat nicht automatisch einen Herzinfarkt, wenn das Herz mal aus dem Takt kommt. Man nennt diese unregelmäßige Herzfrequenz auch „Herzklopfen“, was sich anfühlt, als wenn das Herz einen Schlag überspringt oder wie ein kurzes Flattern. Die meisten Vorfälle dieser Art sind nicht lebensbedrohlich und können durch Stress, Alkohol, Koffein, Medikamente, Fieber, Schilddrüsenerkrankungen Dehydration oder das Rauchen ausgelöst werden.

Selbstverständlich kommt auch hier der Hinweis auf den hinzuzuziehenden Arzt.

Das Herz schlägt im Normbereich
Also ist auch der Blutdruck in Ordnung. Nun das stimmt nicht so ganz. Steigt die Herzfrequenz beim Sport oder bei Aufregung, so steigt auch der Blutdruck. Doch der Blutdruck ist nicht zwangsläufig an die Herzfrequenz gekoppelt. Man kann auch bei normalen Schlägen zu niedrigen oder zu hohen Blutdruck haben. Daher auch hier der Verweis auf den Arzt, der den Blutdruck immer wieder einmal kontrollieren sollte.




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