Yusef Lateef – eine Saxophonlegende

Er erschloss als einer der ersten Jazzmusiker den Horizont zur Weltmusik.

Yusef Lateef (geboren am 09. Oktober 1920 in Chattanooga, Tennessee) spielte mehrere Instrumente, vor allem Saxophon und Flöte, und liess Elemente orientalischer, fernöstlicher und afrikanischer Musik in den Jazz einfliessen.

Bereits ab den 1940er Jahren spielte er in verschiedenen Bands, u.a, bei Dizzy Gillespie.

Später arbeitete er auch mit Jazzgrössen wie Donald Byrd, Miles Davis oder Charlie Mingus zusammen.

Ende der 1950er Jahren erschienen erste Schallplatten mit Lateef´s Musik; eines seiner wohl wichtigsten Alben dürfte die 1961 auf den Markt gekommene LP “Eastern Sounds” sein.

Ab den 1970er Jahren komponierte Lateef auch größere Instrumentalstücke, Suiten und Werke für große Orchester, wie z.B. die Auftragsproduktion “Lalif” für die NDR Big Band oder 1993 “The African American Epic Suite” für das WDR Rundfunkorchester in Köln.

1992 hatte der Musiker sein eigenes Schallplattenlabel gegründet und nahezu vierzig Alben veröffentlicht.

Vormals hatte Lateef für die Jazz-Kultlabel Prestige, Impulse und Blue Note aufgenommen.

2006 erschienen mit “The Gentle Giant” die Lebenserinnerungen des Musikers.

Yusef Lateef, der eigentlich William Emanuel Huddleston hiess, und zunächst unter dem Namen “Bill Evans” auftrat, starb am 23. Dezember 2013 in Massachusetts.



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