Wie Hund und Katze

Versuch einer kleinen Rezension

 

Wie Hund und Katze

Kein Schwein weiß, was ein Mensch denkt; und umgekehrt.

Gerade John Gray gelesen: „Von Menschen und anderen Tieren“; von nicht unbedeutenden Kritikern bereits als „eines der wichtigsten Bücher dieses Jahrhunderts“ gepriesen. Erster Eindruck: Äußerst interessant, mitunter diffus, manchmal verwegen: Mit stellenweise großartigen Passagen, die zum Denken zwingen und bloßen Attitüden, die langweilen. Findig, wenn der Fetisch der vermeintlichen Entscheidungsfreiheit hinterfragt wird, wo wir doch nicht einmal darüber entscheiden können, ob, wo und wie wir geboren werden; von Sophokles ganz abgesehen und seiner „größten Gnade, nicht geboren zu werden“ … Schön, aber fraglich: „Doch nach all der Denkarbeit, die … können wir uns nicht sicherer sein als andere Tiere, dass die Sonne morgen aufgehen wird.“

 

Nun, ich habe Hund und Katze: und ich könnte schwören, dass diese lieben Tierchen weder darüber nachdenken, ob die liebe Sonne noch einmal scheint bzw. dass es ihnen auch vollkommen egal wäre, solange nur im Napf genügend Futter ist. Erst kommt das Fressen, dann das Denken … oder so ähnlich. Fazit. Kein Schwein weiß, was ein Mensch denkt. Und umgekehrt gilt es vermutlich genauso. Ein lesenswertes Buch, ohne Frage!



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