Verschwommen – Gedicht

„VERSCHWOMMEN“

Das Leben sehen wir verschwommen,
wenn wir etwas nicht bekommen,
oder uns wurde was genommen,
doch in Wirklichkeit ist alles vollkommen.

Diese Wirklichkeit können wir nicht fassen,
sobald wir uns fühlen von Gott verlassen.
Es fällt schwer, dies zu begreifen,
lassen wir uns doch, im Herzen ergreifen.

Wir sind nur kleine Geschöpfe in der großen Welt,
ja selbst wenn uns dies auch nicht gefällt.
Nichts besonderes brauchen wir erreichen,
auch nicht mit anderen, sich zu vergleichen.

Es genügt, unsere Talente und Gaben zu teilen,
oder ganz bewusst im Augenblick verweilen.
Dann werden wir das Leben voller Klarheit sehen,
und können Gottes Wirklichkeit, besser verstehen.

(Helmut Mühlbacher)

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