Verpflegungsmehraufwand für Leiharbeiter

Leiharbeiter sind beliebte Kollegen und Mitarbeiter, wenn es darum geht, Auftragsspitzen abzufangen oder Urlaubs- und Krankheitszeiten zu überbrücken. Typischerweise sind sie an verschiedenen Orten eingesetzt und verfügen nicht über eine regelmäßige Arbeitsstätte. Damit, so der Bundesfinanzhof, könne grundsätzlich Verpflegungsmehraufwand geltend gemacht werden (§ 9 Abs. 5 Satz 1 des Einkommensteuergesetzes (EStG) i. V. m. § 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 5 Sätze 1 und 2 EStG). Nicht geklärt hat der BFH jedoch, ob ein Leiharbeitnehmer, der seinem Entleiher über einen längeren Zeitraum oder gar auf Dauer überlassen wird, über eine regelmäßige Arbeitsstätte verfügt. Im verhandelten Fall waren die Einsätze kurzfristiger Natur und wurden für verschiedene Kunden geleistet (BFH, Az.: VI R 35/08).

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