Unnützes Wissen

Zum Abschluss und Abschied von Laos, hier noch eine kleine Faktensammlung von Gedanken die es irgendwie nie in einen Artikel gebracht haben, aber zur Abrundung einfach dazugehören:

 

  • Nach meiner Mammuth-Busfahrt von LPnach Savannaketh über 10h, war mein Gesicht so dick von Staub und Ruß überzogen (ich hatte in einem non-A/C-Bus den Fensterplatz, dass ununterbrochen geöffnet ist, weil man sonst die Hitze nicht erträgt), dass es gejuckt hat, als würden 100 Ameisen drüber krabbeln. Selbst nach der Dusche, wurde mein Handtuch noch schwarz davon. Fazit: Die von mir fehlinterpretierte Bakterien- und Infektionsphobie der Asiaten und ihr Dauergebrauch von Mundschützen, sind in Wirklichkeit die einzige Möglichkeit sich nicht jeden Abend die Haut vom Gesicht zu kratzen. Was hätte ich an diesem Tag nicht für eine davon gegeben…

    Auch die verkehrt herum getragenen Jacken sind keine Demonstration einer neuen Modeerscheinung, wie das mit den umgekehrten Baggy-Pants in den 80ern so war, hier gilt es auch eher die weißen Blusen und Hemden bei der Scooterfahrt weiß zu halten.

  • Wer nach Südost-Asien reist und es weder zuvor in einem Reiseführer, noch währenddessen auf Aufklärungsplakaten liest, hier ein paar Verhaltensregeln:
    • Fremden ist es verboten sich mit Laoten einzulassen. Nun offiziell heißt es nur, das Laos Bürger keine Ausländer heiraten dürfen, aber auch Affairen werden nicht gern gesehen.
    • Mönchen soll gerade als Frau mit höchstem Respekt begegnet werden, was bedeutet: kein Augenkontakt, keine direkte Ansprache und immer brav Diskretionsabstand halten!
    • In Tempeln angemessen und bedeckt kleiden und immer Schuhe vor dem Betreten ausziehen! (Ebenso in den meisten Gebäuden und Gasthäusern heißt es: Schuhe aus!)
  • In Laos gibt es noch ungemein viele französische Überbleibsel. Neben der Architektur haben auch die Baguettes (die hier als Sandwiches verkauft werden) und die Sprache überlebt. Viele Laoten sprechen noch fließend französisch und die meisten Gebäude sind auch auf französisch untertitelt.
  • Neben sehr wenigen kleinen Kasernen in denen dann eine Gruppe Polizisten herum sitzt, habe ich hier noch keine Streifenwagen oder Streifenpolizisten auf den Straßen gesehen. (Kein Wunder, wo hier ja noch nicht einmal Fahrräder geklaut werden! ;-) )
  • Entweder mir wurde die tatsächliche Bedeutung noch nicht klar, oder Laoten sind sehr patriotisch. An vielen Gebäuden hängt die Landesfahne, an manchen sogar zwei!
  • Gestern habe ich zum Abschluss den Höhepunkt des laotischen Desinteresses erleben dürfen: bei einer Banktransaktion hat es die Rezeption eines Hotels geschafft, den kompletten Vorgang abzuschließen, ohne mich auch nur einmal anzuschauen oder einen Ton von sich zu geben. Es war nett sie nicht kennengelernt zu haben!
  • In einem öffentlichen Bus, kann es vorkommen, das man bei 50 Insassen, plus 10 Hockern im Gang mit jeweils 1-2 Besessenen und mindestens 2 Hühnern (wortwörtlich gemeint, nicht als Beleidigung) im “Kofferraum” unter dem Bus, die einzige Person mit heller Haut und blonden Haaren ist, die noch dazu kein Wort versteht was alle Anderen von sich geben.
  • Völlig außerhalb jeglichen Zusammenhangs: Heute habe ich mich dabei ertappt, wie ich auf einer weiten Wiese nach Kängurus Ausschau gehalten habe.
  • Ebenfalls in diese Kategorie passt: Genua wie in Australien, so auch hier in Asien, wird der Vollmond nicht vom freundlichen Gesicht des Mann im Monds bewohnt, sondern von einem Hasen :-)
  • Für alle diejenigen denen es aufgefallen ist und die sich gewundert haben: Ich habe Vang Vien bewusst ausgelassen. Grund ist, dass der Geheimtipp des Tubings incl. Happy-Cocktails kein Geheimtipp mehr ist und mit Sicherheit auch nicht nur glücklich macht, sondern mittlerweile viel zu häufig in einem Sarg endet. Vollgedröhnt und blau stirbt mittlerweile durchschnittlich alle 2 Wochen ein Tourist bei einem Unfall. (Vor drei Wochen war es ein Australier, der beim Tubing mit seinen Freunden “verlorenging” und drei Tage später als Wasserleiche wieder auftauchte)
  • Hier auf Don Det haben Busticket-Verkäufer noch eine Zusatzaufgabe: Die Verteilung glücklich machender Halluzinogene… Wer die lieber in einem Getränk an der nächsten Bar einnehmen möchte, für den gibt es dort “Happy Cocktails”. Gili 2?? ;-)
  • Mein bester Moment in Laos: Als mir am Abend nach meiner Ankunft, völlig k.o. nach der langen Suche nach einem Zimmer in Luang Prabeng, meine neue “Gastmama” an meine Tür klopft und mir eine Reissuppe und Salat bringt :-) (Ich muss echt fertig ausgesehen haben :-D )


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