Travel Diary: Skifahren in Schladming

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Bevor der Frühling endgültig einkehrt, standen bei uns noch ein paar Skitage am Programm und so ging es für uns verganges Wochenende nach Schladming. Da ich unbedingt einmal nach Schladming wollte, wurde es dieses Skigebiet. Österreich hat dafür, dass es flächenmäßig nicht sehr groß ist, sehr viele Skigebiete. Die Wahl wird einem nicht leicht gemacht. Also haben wir uns zwei Tage frei genommen, unsere Skisachen eingepackt und sind für ein verlängertes Wochenende nach Schladming gefahren. 2 Monate davor haben wir natürlich im Apart Hotel Ursprung ein Zimmer gebucht. Einen Bericht über das Hotel findet ihr hier < Apart Hotel Ursprung>.

Schladming liegt etwa 4 Autostunden von Wien entfernt im Bundesland Steiermark. Es ist sehr gut mit dem Auto erreichbar. Von Wien aus kommt man über die A2/S6 schnell dort hin, aber auch mit dem Zug erreicht man Schladming in knapp 4 Stunden.

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Den Anreisetag sind wir entspannt angegangen, sodass wir erst zu Mittag in Schladming angekommen sind. Nachdem wir noch nicht im Hotel einchecken konnten, haben wir das Auto im Zentrum abgestellt, sind ein wenig spazieren gegangen und haben uns mit einem Mittagessen im Tenne Stadl gestärkt. Wir haben einen wirklich ungewöhnlich warmen Tag gehabt, so dass wir auf der Terrasse ohne Jacke und sogar ohne Weste sitzen konnten. Den Kurzurlaub haben wir mit einem Bier und Käsenockerl begonnen und haben einfach die Sonne und den Moment genossen. Am Rückweg zum Auto um im Hotel einzuchecken haben wir gleich bei der Talstation die Liftkarte für 2 Tage gekauft. Dass Skifahren nicht mehr günstig ist, haben wir bereits mehrfach mitbekommen, denn für eine 2-Tages-Liftkarte haben wir 98,50 Euro (Stand März 2019) gezahlt.

Im Hotel angekommen wurden wir freundlich begrüßt und ins Zimmer begleitet. Dort haben wir uns ausgeruht bis wir zum Abendessen aufbrechen mussten.

Die nächsten beiden Tage ging es für uns auf die Piste. Wir starteten gleich mit einer der ersten Gondelfahrten hinauf auf den Berg. Da das Wetter für Ende März bereits sehr frühlingshaft war, wollten wir noch am Vormittag die gut präparierten Pisten ausnutzen, bis der Schnee ab der Mittagszeit dann sehr matschig und lose wird und für mich als wieder Skianfänger schwer zum Fahren wurde. Ich bin nämlich letztes Jahr nach über 17 Jahren wieder zum ersten Mal auf den Skiern gestanden. Auch wenn ich in meiner Kindheit jedes Jahr in den Semesterferien mit den Eltern Skifahren war, fühle ich mich wieder wie ein Fahranfänger. Ich war aber selber über mich überrascht, denn es ging besser als gedacht. Ich dachte mir, nach all der Zeit werde ich mir sehr schwer tun, weil die Technik der Ski komplett anders sind als noch vor 17 Jahren, aber bis auf die fehlende Kondition war ich dann gar nicht so langsam unterwegs und kam immer gut den Berg hinunter. Bei matschigem Schnee tat ich mir dann doch sehr schwer, weswegen wir die beide Tage nur bis späten Mittag gefahren sind und uns dann Richtung Tal aufgemacht haben.

Das Skigebiet in Schladming:

Das Skigebiet ist schön groß. Es zieht sich über die vier größten steirischen Skiberge: Haus Kaibling, Planai, Hochwurzen und Reiteralm. Es wird auch 4-Berge-Skischaukel Schladming genannt. Das Gebiet erstreckt sich über insgesamt 123 Pistenkilometer und verfügt über 44 Seilbahnen und Lifte. Hier findet ihr einen Plan des Skigebiets Schladming.

Den ersten Skitag verbrachten wir auf den Pisten der Planai. Der Name wird einem vermutlich geläufig sein, finden hier jedes Jahr Skirennen der FIS Alpine statt und der bekannte Nachtslalom.

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Am zweiten Tag haben wir uns von der Planai hinüber zur Hochwurze bis zur Reiteralm gehantelt. Die Pisten hier waren wesentlich attraktiver und auch schöner zu fahren. Einzig wieder zurück zur Planai zu kommen war am frühen Nachmittag mit dem nicht mehr gut zu befahrenen Schnee eher kräfteraubend. Es hätte zwar ein Shuttlebus gegeben, aber wir wollten es aus eigener Kraft wieder zurück schaffen :)

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Auf den Skipisten gibt es wirklich eine große Auswahl an Almhütten, in die man zum Mittagessen oder einfach zum Relaxen einkehren kann. Wir sind in den 2 Tagen in 4 Hütten eingekehrt, man war natürlich verleitet in viel mehr einzukehren, aber wir waren schließlich zum Skifahren dort. Die Hütten haben wir uns, bis auf die Kessler Bar, die uns empfohlen wurde, per Zufall ausgesucht:

Tenne Stadl bei der Talstation Planai: Hier haben wir unseren Kurzurlaub mit einem Mittagessen begonnen. Gleich nebenan hörte man schon die Partymusik für die Apres Ski Gäste, wenn sie nach dem Skifahren noch was trinken gehen wollen.

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Kessler Alm Restaurant auf der Planai: Das Restaurant und die Bar liegen gleich nebeneinander auf Höhe der Mittelstation. Das Restaurant ist ein Selbstbedienungsrestaurant. Die Qualität der Speisen hat aber nicht unseren Erwartungen entsprochen, wenn man die Preise gegenüberstellt.

Kessler Alm Bar auf der Planai: Kurz bevor wir die Talfahrt antraten sind wir noch für ein Getränk bei der Bar stehen geblieben. Das Gebäude ist ein architektonisches Highlight mitten auf der Piste. Einzig die Bedienung war, wahrscheinlich aufgrund des annähernden Saisonende, nicht mehr ganz so motiviert und man musste sehr lange auf das Getränk warten, das aber auch selber an der Bar geholt werden musste.

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Lena Alm auf der Reiteralm: Die Hütte hat mir am besten gefallen, da es dort sehr entspannt zuging. Sie war zur Mittagszeit gut besucht, aber wir könnten in einem Doppelstrandstuhl die Sonne und den Blick auf die Piste, die vor uns lag, genießen. Angenehme, nicht zu laute oder aufdringliche Musik hat uns die Pause begleitet. Speisepreise höher als am Vortag in der Kessler Alm, aber dafür qualitativ deutlich besser.

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Für das Abendessen haben wir uns schon vorab Lokale herausgesucht und einen Tisch reserviert. Wie sich herausgestellt hat, war das in zwei Lokalen auf jeden Fall notwendig, sonst hätten wir keinen Tisch mehr bekommen:

Waldhäuslalm: Dieses Lokal hat uns eigentlich sehr positiv überrascht. Es liegt etwa 15 Autofahrminuten vom Zentrum entfernt, etwas abgelegen im Wald. Wir führen etwas abenteuerlich auf einer einspurigen, teils verlassenen Straße entlang, wurden aber dann dort überrascht, dass das Restaurant gut besucht war und wir den letzten freien Tisch reserviert hatten.

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Stadtbräu Schladming: Von diesem Lokal waren wir ein wenig enttäuscht, da es sich defakto nur um einen großen Raum handelt, in dem es sehr gehallt hat und zeitgleich mit uns zwei Männergruppen dort waren, die sehr laut waren und man sich nur schwer in normaler Lautstärke unterhalten konnte. Das Essen war sehr gut, auch wenn es eine reduzierte Karte gab, aufgrund des Bergfestes, das an diesem Tag stattfand.

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Johann - Das steirische Restaurant im Posthotel: Als Abschluss unseres Kurzurlaubes haben wir uns ein gehobeneres Lokal ausgesucht. Entsprechend klein, aber sehr gut waren auch die Portionen.

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Am nächsten Morgen ging es für uns nach dem Frühstück und einem kleinen abschließenden Stadtbummel wieder zurück nach Hause. Mit dem Wetter hatten wir die Tage viel Glück, denn am Abreisetag war es nebelig und leicht verregnet.


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