Tatsächlich… Schuldkonzept?? 2.3.a

Ein weiterer Hinweis, warum das Hinterfragen einen weiteren großen Sprung in Richtung Befreiung ermöglicht.

Es ist der Kampf des Denkens mit den Konzepten. Hier das Beispiel des wirkungsvollsten Konzeptes. Das Schuldkonzeptes.

Auch hier gilt: Erkennen…Aufwachen…Aussteigen…

Jeder ist seine Glückes Schmied  –  Impliziert, bist du nicht nicht glücklich, bist du selber Schuld!

Erkennen, womit du in Unfrieden bist. Unfrieden bringen alle künstlich erzeugten Konzepte, während die natürlichen Lebensregeln im Hintergrund bestimmend und aktiv sind.

Was ist ein solches Konzept?

Beispielweise das Schuldkonzept. Der bewusste Einsatz von Schuld, Sünde und Versagen hat sich als Kontrollinstrument in Jahrtausenden bewährt. Es ist ein Konzept, das sich übergreifend sowohl im Finanzsystem, bei der Regierung und den Kirchen findet. Jedes durch Menschen geschaffen Konzept sind Ideen die dem Wandel unterliegen und erschöpfen sich irgendwann selbst, weil auch Konzepte der Dualität und der Vergänglichkeit unterliegen.

Warum Schuld?

Wir haben öfters so ein Gefühl, wir sind nicht gut genug, irgendwie sind wir nicht ok. wie wir sind. Was ist der Grund für diese innere Prägung? Was lässt sich verändern?

Schuld ist ein Konzept. Das Konzept der Schuld ist in sehr vielen Bereichen zu finden. Da ist es zum einen in der Erziehung, eben was man uns vermittelt, aber auch in ganz grundsätzlichen Bereichen des Lebens und in Bereichen des Systems zu finden, um das als Begriff zu nutzen. Da ist das Geldsystem. Das ganze Geldsystem basiert auf Schuld. Oder auch in der Religion. Da ist es ein ganz wichtiges Thema, dass du als Säugling schon schuldig bist.

Die Erbsünde, die wir alle haben, ohne dass wir überhaupt etwas gemacht haben. Wir sind erstmals schuldig.

Das ist ein Teil unseres eigenen Verständnisses und dieses Schuldkonzept beeinflusst uns auf eine ganz massive Art und Weise. Das setzt sich fort im Geldsystem, offensichtlich in den Religionen und es geht noch in vielen anderen Bereichen weiter. Wir alle bekommen vermittelt, dass wir der Schmied des eigenen Glückes sind. Wenn du nicht in diesem Maße erfolgreich bist wie du eigentlich sein könntest oder müsstest, so bist du auch schuld. Dieses Konzept hat eine unglaubliche Macht auf uns und beeinflusst uns ganz erheblich. Das ist etwas, das man sich einmal aus einer anderen Perspektive betrachten sollte um sich klar zu machen, dass man hier einem Konzept unterliegt, das einem sehr stark in allen Ebenen ständig präsentiert wird und das einem permanent und unbewusst beeinflusst.

Auch der Leistungsdruck ist aus diesem Konzept. Wenn man nicht seine Leistung bringt fühlt man sich schuldig. Selbst wenn man eine kurze Zeit nichts tut, weil man sich einiges erarbeitet hat, fühlt man sich schuldig und denkt: „ ich müsste ja jetzt etwas tun“.

Wir haben ein ganz großes Problem, wenn wir innerhalb des Systems nicht funktionieren und damit schuldig werden. Damit ist dieses Konzept etwas, was uns auch sehr stark im System hält, sozusagen funktionieren lässt.

Wo kommen diese Programme her? Nicht nur wir sondern auch unsere Eltern und ihre davor wahrscheinlich auch?

Es ist Weltweites Konzept.

Ja, aber wo kommt das her?

Es ist ein Kontrollkonzept!

Das ist ja ein Sklavensystem!

Absolut! Es ist ein Sklavensystem!

Dass man als Sklave selbst fühlt, man hat sofort ein schlechtes Gefühl, wenn man nichts tut? Wo kommt das her??

Zum einen wird es erzeugt. Ganz bewusst erzeugt! Daher sollten wir mit diesem ganz offensichtlichen Bereiche beginnen und dann vorarbeiten, dass es durchaus auch eigene Konzepte gibt, die dazu beitragen. Wir selbst nähren auch diese Idee der Schuld. Das offensichtlichste ist dabei das Geldsystem, das Finanzsystem. In unserem heutigen Geldsystem gibt es kein Geld ohne Schuld. Alles was an Geld produziert wird, alles was an Geld erzeugt wird, erfolgt gleichzeitig auch die Verpflichtung der Rückzahlung. Sprachlich angepasst hat sich der Begriff Geld aus dem altdeutschen Wort Guilty. Guilty bedeutet Schuld und ist genau das, was diesem Konzept die Basis bietet. Du musst im Grunde wieder zurückzahlen. Dazu addiert sich noch das Zinsproblem. Das ist aber ein eigenes Thema.

Das erzeugt zusätzlich Mangel.

Man kann also nicht aus der Schuld ausbrechen. Es muss in diesem System immer das Schuldkonzept aufrechterhalten werden, allein schon deshalb, wie das ganze System aufgebaut ist. Ich habe keine Möglichkeit aus dem Konzept auszubrechen. Gelingt es mir, ähnlich wie bei der Reise nach Jerusalem, wo zu wenige Stühle da stehen, gibt es eine andere Person, die ihren Platz verliert. Von daher ist das etwas sehr mächtiges, wo gleichzeitig auch die Menschen in ihren Konzeptionen gefangen halten, in der Verpflichtung zu arbeiten, in der Verpflichtung das System zu nähren. Das kann man erkennen, da es nicht naturgegebenen ist, und nicht aus der Idee des Geldes herauswächst, sondern der Idee eines Mangels einer Schuld, die beglichen werden muss aber nicht beglichen werden kann. Das ist das unredliche daran.

Das hält uns im Grunde davon ab frei zu sein!

Die Schuld die einem verpflichte, die einem unfrei macht ist hier vordergründig. Wenn man sich die Religionen anschaut, das gilt für alle großen Religionen, dann ist die Idee der Sünde, die sich ursprünglich sprachlich ableitet von „abgesondert sein“ also nicht mit Gott verbunden sein, gleichzeitig ein Konzept, aber eben auch der Schuld. Das bedeute, dass du nicht selber dafür verantwortlich bist, sondern du bist in diesem System auch der, der es selber zu verantworten hat, und das, als der du gerade frisch als Kind in dieses Konzept hineingeboren wurdest.

Das hat natürlich über viele tausende Jahre gewirkt und sind somit alte Programme die irgendwie in einer Art Zellgedächtnis verankert sind.

Nimm beispielsweise die christliche Religion die uns besonders vertraut ist, dort ist diese Idee ganz stark ausgeprägt. Sie hat sich ein Stückchen durch Jesus, genauer gesagt durch Luther, der die Idee die dahinter steht, dass Jesus die Schuld übernimmt, also für uns gestorben ist, alle Schuld für uns transformiert hatte. Es war eine Luther’sche Idee, früher nicht im Christentum enthalten. Er ist eben auch davon ausgegangen, dass eine Schuld zu übernehmen sein muss.

Gibt es diese Schuld? Muss die überhaupt jemand übernehmen?

Wenn man sich in diesen Konzepten bewegt, wird das auch nicht mehr in Frage gestellt. Man spricht über Randerscheinungen, man spricht über irgendwelche Ideen, aber die Grundlage, dass es wirklich eine Schuld gibt, die wir alle in uns tragen, Erbsünde und diese Dinge, wir überhaupt nicht in Frage gestellt. Das ist ein ganz mächtiges Konzept das uns auch dort gut funktionieren lässt, und auch die Regeln, die man uns vorgibt, die man damit erstmals überhaupt betoniert hat. Du musst ja entsprechend deiner Schuld und deiner Verantwortung reagieren. Das sind Konzepte die sind absurd und haltlos. Wir sind sehr stark gefangen in diesen Vorstellungen.

 

Es ist eine Gradwanderung von Schuld und Eigenverantwortung zu übernehmen.

Das Karma hat im Prinzip die gleiche Grundlage. Es verschiebt sich nur ein Stückchen. Auch die Idee von kausalen Zusammenhängen – du hast dies einmal gemacht und daraus ergibt sich nun, dies oder jenes – die abzutragende Schuld ist nicht nur im Christentum zu finden, sondern in allen Religionen. Im Buddhismus ebenso wie im Hinduismus das Kastensystem, das darauf gründet. Das Schuldkonzept ist etwas Universelles, das überall auf der Welt zu finden ist, und hält die Menschen ganz stark in diesen gedanklichen Konzepten gefangen. Es ist eine Idee! Nicht mehr. Es ist ein Konzept.

Wie könnte man das jetzt anders sehen? Wie könnte man sich von den alten Konzepten befreien? Programme auflösen?

Es  lässt sich innerhalb des Konzeptes daran arbeiten. Das muss man sehr genau trennen, sonst kommt man fürchterlich durcheinander. Wenn man die Ebenen durcheinander bringt und sich in diesen konzeptionellen Ebenen vorstellt, dass das was man dort macht ist wirklich die Realität, oder besser ausgedrückt die Wahrheit ist, oder noch besser das Wirkende ist, dann ist das Missverständnis vorherzusehen. Das ist es nicht. Es sind alles Konzeptionen. Es sind alles Ideen. Diese Ideen unterliegen auch dem Wandel. In Wirklichkeit ist das alles eine Phantasie, ein sich selbst beschäftigen (geistige Onanie). Aber es ist etwas, in dem wir sehr gefangen sind z.B.: du musst jetzt dein Karma auflösen, du musst mehr in Frieden sein mit deinen Eltern um diese Schuld aufzulösen. Es ist ein Konzept. Normalerwiese ist das überhaupt nicht notwendig. Es gibt all das nicht. Es ist alles eine Idee.

 

Ja, wie kann man es sonst sehen? Wir sind nicht schuldig wie wir sind.

Vielleicht ist es dieser Text,  den du gerade liest und sagst, so kann man es vielleicht sehen. Wenn ich im zweiten Schritt die Absicht erkenne, daher zuerst das Geldthema, denn da kann man es deutlicher erkennen. Auf der Religionseben ist es so stark in uns verwurzelt, dass wir die Vorstellung haben, das stände überhaupt nicht zur Disposition. Aber im Geldsystem da können wir sehen, da gibt es eine Gruppierung, die aufgrund bestimmter Gesetze oder bestimmter Vereinbarungen einfach in der Lage ist, Geld aus dem Nichts zu schöpfen.

In der Religion wird ja auch Macht ausgeübt über das Konzept der Schuld.

Natürlich, aber dort stellt es für viele Menschen nicht in Frage. Wenn du mit jemand der christlich orientiert ist sprichst, kommst du irgendwann an den Punkt wo er sagt: „Es steht in der Bibel!“ Dann endet an dieser Stelle jegliche Diskussion. (Papiergläubigkeit). Auch die Bibel ist ein Buch, das große Veränderungen ob Konstantin oder Luther  ob altes oder neues Testament unterworfen ist.

Das ist dann etwas, was nicht zu diskutieren ist und auch überhaupt nicht bei vielen Menschen in Frage gestellt werden kann. Daher ist beim Thema Geld der leichtere Einstieg. Das kann man im Grunde ohne diese Moralität oder ohne diesen philosophischen Hintergrund betrachten… ja eigentlich stimmt das. Es müsste diese Form von Schuld gar nicht geben…

Alles was wir an Geld heute in unserem Geldsystem haben, basiert auf Schuld. Was neu produziert wird, ob es Kredite sind die aufgenommen werden, oder ob jetzt Gelder zur Verfügung gestellt werden im Rahmen der sogenannten Finanzkrise. Es erzeugt immer wieder eine neue Schuld. Es ist unglaublich, wenn man sich darüber Gedanken macht. Daher ist hier der leichtere Einstieg, der einfachere Einstieg. In der Religion ist genau das Gleiche zu finden und natürlich auch in der Erziehung, die im Grunde nichts anderes als eine Prägung ist, die im Grunde genommen dich auch funktionieren lässt. Das mag die Mama aber gar nicht! Warum hast du das getan? Oder, das kann man dir niemals mehr verzeihen. Unser ganzes Gerichtsystem basiert darauf. Alles was mit Machterhalt zu tun hat, basiert in einem ganz starken Maße in diesem Schuldsystem oder Konzept was dem zugrunde liegt.

Mehr zum Thema Geld in Kürze hier.


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