Spieglein Spieglein an der Wand

Einer meiner Leser war so frei, das ehemalige Nachrichtenmagazin mit einem meiner letzten Beiträge (Im freien Fall) kritisch zu konfrontieren. Die Antwort ließ nicht lange auf sich warten – meine auch nicht.

Carsten sagt:
Ich habe mal den Spiegel mit diesem Artikel konfrontiert. Hier die Antworten:

Sehr geehrter Herr XY,

Spieglein Spieglein an der Wandes nicht neu, dass die Auflagen der gedruckten Magazine und Tageszeitungen rückgängig sind und ein Grund dafür ist durchaus das größer werdende Angebot der meist kostenfreien Online-Portale. Ihren allgemeinen Vorwurf der Lügen und Halbwahrheiten weise ich entschieden zurück. Die SPIEGEL-Berichterstattung zeichnet sich durch gründliche Recherche und verlässliche Qualität aus. Dass Sie Beiträge kritisch beurteilen und eine eigene und auch andere Meinung haben, ist Ihr gutes Recht.

Mit freundlichen Grüßen

Meike Stapf
Leser-Service
SPIEGEL-Verlag Rudolf Augstein GmbH & Co. KG
Ericusspitze 1
20457 Hamburg

Sehr geehrter Herr XY,

wir haben Ihre E-Mail aufmerksam gelesen. Die SPIEGEL-Redaktion kommentiert grundsätzlich keine Beiträge anderer Medien. Uns würde aber interessieren, in welchen Fällen der SPIEGEL Lügen oder Halbwahrheiten verbreitet hat.

Mit freundlichen Grüßen

Gartred Alfeis
Leser-Service
SPIEGEL-Verlag Rudolf Augstein GmbH & Co. KG
Ericusspitze 1
20457 Hamburg

Hier nun meine Antwort auf die Antwort.

Ihr Zitat:
“Uns würde aber interessieren, in welchen Fällen der SPIEGEL Lügen oder Halbwahrheiten verbreitet hat.”

Na das ist doch mal eine Anfrage vom SPIEGEL an mich, toll. Wenn Sie mich so darum bitten, liebeR Gartred Alfeis, dann will ich mal nicht so sein. Hier habe ich Ihnen ein paar Links zur persönlichen Lekture zusammen getragen. Beginnen wir mit der dreisten Lügengeschichte ihres Blattes, Gaddafi verteile Viagra an seine Truppen, um durch Massenvergewaltigungen die Rebellen in die Knie zu zwingen. Es geht weiter mit Ihrer Falschbehauptung, Gaddafi ließe Demonstranten bombardieren.

Über die entsetzlichen Greueltaten der NATO- geführten NTC- Verbrecher haben Sie und Ihre Zunft hingegen kein Wort verloren, wie erbärmlich. Falls Sie doch entsprechende Informationen suchen sollten, was ich nicht glaube, so werden Sie hier, hier, hier und hier fündig. Von dort aus stoßen Sie auf weitere Quellen.

Weiter geht’s mit Ihrem ehemaligen Ressortleiter Politik, Harald Schumann, der es aus Gewissensgründen bei Ihrem Erzeugnis nicht länger ausgehalten hat und nun aus dem Nähkästchen plaudert. Da ist er in guter Gesellschaft. Christoph Hörstel war 14 Jahre lang ARD- Sonderkorrespondent, Moderator und Chefredakteur. Auch er hat den Laden hingeschmissen, weil das Herumgelüge ihm zu unerträglich wurde. Das Interview mit ihm habe übrigens ich geführt, das ist echt. Hier ist noch eins. Dies sind weitere Links zur Kenntnisnahme und ansonsten schauen Sie einfach mal in den Kommentarspalten Ihrer Onlinepräsenz nach. Dort reden die Leser schon lange Klartext, falls Ihre Admins deren Meinungsäußerung nicht schon vorher auf dem Weg zum Front- Office zur Strecke bringen. Zum Schluss noch ein guter Rat an Sie: In Zeiten wie diesen, mit hohem Kriegsrisiko und einem für alle Menschen zugänglichen Internet, ist es einfach nicht clever, eine Frage wie Ihre eingangs gestellte zu publizieren.

Durch Lügenberichterstattung wie auch durch das Verschweigen der Wahrheit haben Sie mit dazu beigetragen, in der Öffentlichkeit eine Akzeptanz für eine Flugverbotszone in Libyen zu schaffen. Dadurch sind Sie mitverantwortlich am Tod zehntausender Menschen in Libyen. Es gibt sogar Zahlen, die jenseits der 100 000 liegen. Ohne die Lügenpropaganda der Konzernmedien, zu denen auch Ihre Hetzpostille zählt, wäre dies niemals möglich gewesen. Syrien betreffend ist es nicht besser bei Ihnen und Ihresgleichen – Ach, den einen noch, weil er so aktuell ist. Dabei berufen Sie Sich auf eine Würstchenbude in London, wow, wie investigativ.

Kurzum – Was Sie tun ist schändlich und erlaubt mir für Menschen wie Sie nur eine Bezeichnung – Schreibtischtäter. MFG



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