SOS-Tipps gegen unreine Haut

Mit Pickelchen und Mitessern plagen sich nicht nur Teenager herum. In der Pubertät kommt es vor allem durch hormonelle Schwankungen zu Hautunreinheiten. Wer mit der Pubertät durch ist, kann sich erstmal über ein wesentlich besseres Hautbild freuen. Das bleibt meistens viele Jahre so – bis die hormonellen Schwankungen in der Lebensmitte wieder einsetzen. Viele Frauen aber auch Männer sehen sich dann wieder mit unreiner Haut konfrontiert. Wer dann zu aggressiven Anti-Pickel-Produkten greift, kann das Gleichgewicht der Haut unter Umständen erst recht durcheinander bringen. Dabei gibt es auch gute sanfte Methoden.

Viel hilft viel – oder?
Oftmals assoziieren Menschen Hautunreinheiten mit mangelnder Hygiene und nehmen sich dann vor, die Haut besonders gründlich und oft zu reinigen. Eine sehr gründliche Reinigung mit aggressiven Mitteln kann aber das Gegenteil bewirken. Wird die Haut überfordert und zu sehr strapaziert, steigern die Talgdrüsen ihre Produktion, damit sie den Fettfilm, der die Haut vor Keimen schützt, optimal wieder aufbauen. Die Drüsenausgänge reagieren irritiert, die Haut kann sich leichter entzünden. Dermatologen raten Menschen mit sehr unreiner Haut, das Gesicht mit milden Produkten zu reinigen, die vor allem weder Parfüm noch Alkohol enthalten, damit die Gesichtshaut durch die Reinigung nicht zusätzlich irritiert wird. Alkohol wirkt zwar antibakteriell, trocknet jedoch gleichzeitig die Haut aus. Die Talgdrüsen könnten ihre Produktion hochfahren und die Haut fettiger machen, wenn häufig alkoholhaltige Produkte auf die Haut kommen.
Wer sehr trockene Haut hat, kann rückfettende Produkte verwenden, doch sollten diese in der Regel bei unreiner Haut gemieden werden. Teenager sollten keine rückfettenden Mittel verwenden, da die Talgproduktion in der Pubertät bereits auf Hochtouren läuft, es sei denn, der Hautarzt rät ausdrücklich, ein rückfettendes Reinigungsprodukt zu kaufen.

Sanfte Hilfe mit Kamille und Heilerde

Bei unreiner Haut ist sanfte Pflege angesagt, damit die Haut nicht zusätzlich gereizt wird. Herkömmliche Reinigungsprodukte enthalten neben Parfüm oft synthetische Konservierungsmittel, die die Haut zusätzlich irritieren können. Neben einem sanften Reinigungsmittel gibt es sanfte Helfer gegen Pickel. Sehr beliebt ist zum Beispiel ein Dampfbad mit Kamille. Der Wasserdampf öffnet die Poren. Der Wirkstoff der Kamille wirkt entzündungshemmend. Ein Dampfbad ist schnell zu Hause gemacht. Einfach einen Topf/ eine Schüssel mit heißem Wasser befüllen und ein bis zwei Beutel Kamillentee hinzugeben. Um die Wärme zu halten, lohnt es sich, ein Handtuch zu nehmen und dieses über den Kopf und die Schüssel/den Topf zu halten.

Bei unreiner Haut ist eine Maske mit Heilerde ebenfalls ein guter Helfer. Die Heilerde wirkt antiseptisch und hautberuhigend. Gleichzeitig regeneriert sie die Haut und wirkt abschwellend.

Die letzte Komponente des Pflegeprogramms stellt ein wöchentliches Peeling dar, da es Verhornungen und abgestorbene Hautschuppen löst. Bei der Auswahl eines Peelings ist es wichtig darauf zu achten, dass die Schleifkörper nicht aus Mikroplastik bestehen. Mikroplastik gelangt ins Abwasser und kann nicht in allen Kläranlagen gefiltert werden. Besser ist ein Naturkosmetikprodukt, das alternative Schleifkörper wie Salz oder geriebene Nussschalen enthält.

Wenn keine Maßnahmen gegen das unreine Hautbild helfen und es sich immer mehr verschlimmert, handelt es sich vielleicht um eine behandlungsbedürftige Akne. Ein Hautarzt kann dies feststellen und gegebenenfalls Medikamente verschreiben.

Foto: Rike/pixelio.de


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