Rezension: Grave Mercy – Die Novizin des Todes von Robin LaFevers

Rezension: Grave Mercy – Die Novizin des Todes von Robin LaFevers

Inhalt:

Ismae flüchtet – nachdem sie in letzter Minute einer Zwangsheirat entgangen ist – in das Kloster von St. Mortain. Dort wird sie drei Jahre lang als eine Novizin des Todes ausgebildet. Ismaes 1. Auftrag führt sie schließlich an den Hof von Herzogin Anne… dort soll Ismae als die Mätresse Gavriel Duvals – einen Halbbruder von Anne – auftreten und herausfinden, ob eventuell Duval selbst ein Verräter an der Herzogin ist.

Ismae hat dabei allerdings nicht damit gerechnet, dass sie in einen schier unlösbaren Gewissenskonflikt geraten könnte… denn das Schicksal will es, dass sie sich ausgerechnet in Duval, den sie eigentlich zur Strecke bringen sollte, verliebt…

Rezension:

Als ich “Grave Mercy – Die Novizin des Todes” zu lesen begann, war ich irgendwie nicht gleich Feuer und Flamme für die Geschichte rund um Ismae Rienne und Gavriel Duval. Irgendwie hat mich dieses Buch zu Beginn einfach nicht richtig gepackt… ich kann nicht einmal sagen, warum eigentlich nicht. So kam es aber dann auch, dass ich mit dem Lesen nicht wirklich schnell voran kam.

Als jedoch schließlich Gavriel Duval in Ismaes Leben trat, wuchs mein Interesse an der Geschichte von Seite zu Seite und mit großer Spannung verfolgte ich schlussendlich, wie sich Ismae gemeinsam mit Duval an den bretonischen Hof begab und wie sich die Gegebenheiten dort für das junge Mädchen entwickelten.

Ja… und irgendwann geschah es dann doch noch… ich flog förmlich nur noch von Seite zu Seite, konnte das Buch nicht mehr beiseite legen und war einfach nur noch absolut begeistert. Ich musste einfach unbedingt erfahren, welche Machenschaften und Intrigen sich am Hofe der jungen Herzogen zutrugen und wie Duval ins Bild passte.

Alles in allem nahm mich der 1. Teil dieser Trilogie rund um Ismae als doch noch mit auf eine wahnsinnig aufregende und gefährlich Reise, der es an nichts fehlte… natürlich gab es da genau die richtige Portion an Spannung und Action, doch nach und nach fand auch das zarte Pflänzchen der Liebe, das sich zwischen Ismae und Duval entwickelte, seinen festen Platz.

Mittlerweile ist es auch schon wieder eine ganze Weile her, seit ich dieses Buch gelesen habe… und dachte ich mir anfangs noch, dass ich diese Trilogie wahrscheinlich nicht weiter verfolgen werde (vor allem auch aufgrund der mehr als 500 Seiten schon alleine beim 1. Teil), bin ich mittlerweile eigentlich gar nicht mehr so abgeneigt dagegen auch Teil 2 und 3 zu lesen…

Bewertung: ♥ ♥ ♥ ♥ 


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