Review | Nook Color™


Review | Nook Color™

Kauf/Preis und Zubehör

Ich habe mir bei einer Reise nach New York (Februar 2012) in einem Barnes & Noble Shop einen Nook Color™ zugelegt. Der Preis zum damaligen Zeitpunkt betrug $ 199,00.

Seitdem ist der Preis für das eReader-Tablet jedoch etwas gefallen und liegt momentan bei $ 149,00.

In Deutschland ist dieser eReader, der eine Mischung aus Reader und Tablet PC ist, bisher nicht erhältlich. Falls ihn jemand doch kaufen möchte gibt es die Möglichkeit den eReader über die Barnes & Noble Homepage zu bestellen. Da Barnes & Noble jedoch nicht nach Deutschland liefert muss man einen kleinen Trick anwenden und sich eine Lieferadresse in den USA einrichten lassen. Das kann man kostenfrei z. B. bei BonVu.

Zubehör:

  • USB Kabel
  • Adapter (US)
  • Kurzanleitung

Der Adapter beiliegende Adapter ist lediglich für US Steckdosen ausgerichtet. Falls man den eReader nicht immer am PC/Laptop laden möchte gibt es für ein paar Euro einen USB Adapter zu kaufen (z. B. hier bei amazon Hama Ladegerät oder mumbi Ladegerät).

Gerätedaten- und funktionen

Daten:

  • Höhe: 20,57 cm
  • Breite: 12,7 cm
  • Tiefe: 1,22 cm
  • Gewicht: ca.447,93 g
     
  • 7-inch VividView™ Color Touchscreen
  • 16 million+ colors on IPS3 display
  • Hoch Auflösendes Display 1024 X 600 (169 pixels per inch (PPI))
  • 800 MHz TI Prozessor mit 512 MB RAM
  • Erweiterbare Speicher bis zu 32GB mit einer microSD Speicherkarte
  • Universaleingang für Kopfhörer

Funktionen:

  • Internetverbindung via Wi-Fi®
  • Internet Browser
  • E-Mail Programm (POP und IMAP, Yahoo, Gmail, Hotmail, AOL und weitere)
  • Barnes & Noble App Store

Unterstütze Dateiformate:

  • eBooks: epub, PDF
  • andere Dokumente: CBZ, XLS, DOC, PPT, TXT, DOCM, XLSM, PPTM, PPSX, PPSM, DOCX, XLX, PPTX
  • Videos: MP4, Adobe Flasch Player format
  • Bilder: JPG, GIF, PNG, BMP
  • Audio/Musik: MP3, MP4, AAC

Barnes & Noble eBook Shop

Sobald man sich einen Account (mit US Adresse) auf der Barnes & Noble Seite eingerichtet hat und seine Kreditkartennummer hinterlegt hat kann man problemlos englische eBooks (und Leseproben) direkt über den Nook kaufen und laden.

Display

Im Gegenteil zu den meisten eReadern (wie z. B. Kindle, Kobo, etc.) hat der Nook Color ein Farbdisplay. Da der Nook eher in die Richtung Tablet PC geht ist der Hintergrund beleuchtet. Die Beleuchtungsstärke kann man leicht und auch während des lesens schnell anpassen, so damit es immer angenehm fürs Auge ist.

Hier ein Beispiel (leider ist der Unterschied auf dem Foto nicht so deutlich erkennbar wie in der Realität):


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Menü

Der Nook hat ein Home-Desktop das durch blättern nach rechts oder links erweiterbar ist (ingesammt 3 Desktops). Auf diesen Desktops kann man sich (Verknüpfungen) von Büchern, Apps, etc. ziehen und ganz nach Wunsch (Größe ist veränderbar) anbringen.

Die unten angezeigten Bücher sind diejenigen Datien die zuletzt geöffnet wurden. Falls man diese Anzeige nicht wünscht kann man diesen Verlauf in den Einstellungen löschen.

Sehr schön finde ich die Möglichkeit den Desktop mit eigenen Bildern zu personalisieren. Dazu einfach gewünschte Bilder auf den Nook laden und unter Einstellungen einspeichern schon hat man einen individuellen Hintergrund. Wer sich nicht die Mühe machen möchte kann sich in der bereits gefüllten Nook Galerie bedienen.

Durch drücken des Nook-Menü-Knopfes erscheint eine Leiste auf dem Desktop mit der man wie folt navigieren kann:

home = Desktop
library = Buchregal (Bücher, Apps, andere Dateien)
shop = Barnes & Noble Onlineshop
search = Durchsuche den Nook nach einer bestimmten Datei
apps = Installierte Apps
web = Webbrowser
setting = Einstellungen


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Anzeige links: Falls man eine Micro SD Karte eingelegt hat wird dies unter dem Menübalken ganz links angezeigt (durch darauftippen kommt man zu den auf der Karte gespeicherten Daten).

Wenn das E-Mail Zeichen daneben erscheint hat man neue E-Mails.

Durch antippen des Buchzeichens gelangt man zum letzten Lesestand des aktuell aufgeschlagenen Buches.

Anzeige rechts: Ganz rechts außen wird die eingestellte Uhrzeit angezeigt, daneben kann die akuelle Akkuleistung die Toneinstellung WiFi-Verbindung einsehen.

Durch ein antippen der rechten Seite gelangt man zu den Quick Settings bei denen man mit ein paar Klicks die WiFi-Verbindung, die Auto-Bildschirmrotation und den Sound ein- bzw. ausschalten kann und die Einstellung der Hintergrundbeleuchtung anpassen kann.

Durch ein nochmaliges antippen des Home-Bildschirms verschwindet das Quick Settings Menü wieder.


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Organisieren der Bibliothek

Das organisieren der Bibliothek gefällt mir beim Nook Color ausgesprochen gut! Durch einen klick im Menü auf "library" gelangt man zu seiner virtuellen Bibliothek. Die Bücher erscheinen im Abschnitt "books" in Regalen. Hier werden alle auf dem Nook gespeicherten Bücher aufgeführt.


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Im Unterabschnitt "my shelfes" kann man sich selbst Regale z. B. nach Autoren, Genre, etc. anlegen, was mir ausgesprochen gut gefällt. So kann jeder für sich eine übersichtliche Anordnung erstellen.

Des weiteren gibt es noch den Abschnitt "apps", dort werden alle geladenen Applikationen aufgezeigt. Am meisten verwende ich die Apps von WordPress, Goodreads, Dropbox und Sesmic (Twitter/Facebook).

Durch die tolle WordPress App kann ich direkt vom Nook Color aus Artikel für meinen Blog schreiben was ich als sehr vorteilshaft empfinde.

Und im Bereich "files" gelangt man zu den sonstigen Dokumenten wie z. B. Videos, Excel-Tabellten, etc.

Review | Nook Color™Lesen

Da ich von meinem Kindl, was den Lesegenuss betrifft, schon ziemlich verwöhnt bin war ich gegenüber dem Nook zuerst etwas skeptisch. Da der Nook Coler eher wie ein Tablet PC aufgebaut ist und eine spiegelnde Oberfläche hat dachte ich das langes Lesen ansterngend werden würde.

Doch ich wurde positiv überrascht!

Zuerst einmal hat man viele Einstellungsmöglichkeiten was die Schriftgröße, Schriftart, Seitenrand, Zeilenabstand und den Hintergrund anbelangt. So habe ich einen angenehmen Sepiafarbton als Hintergrund gewählt und eine für mich angenehme Schriftgröße eingestellt. Außerdam kann man mit ein paar Klicks die Hintergrundbeleuchtung (je nach Tageszeit) einstellen.

Dadurch das ich eine matte Schutzfolie auf dem Display angebracht habe konnte ich den spiegelreflex zusätzlich etwas abmildern. In starkem Sonnelicht gestaltet sich das Lesen dennoch etwas schwierig.

Ansonsten ist das das Lesen mit dem Nook Color richtig angenehm. Auch nach mehreren Stunden des Lesens sind meine Augen nicht überstrapaziert. Dennoch muss ich Vergleich zum Kindle sagen das die E-Ink Technologie ein kleines bisschen angenehmer für das Auge ist.

Besonders gut gefällt mir das Menü, da man darüber leicht eine Übersicht der Kapitel erlangt, den Inhalt durchsuchen kann und direkt im Text Notizen und Markierungen anbringen kann. Diese kann man sogar in verschiebenen Farben gestalten und auch noch im Nachhinein bearbeiten.

Etwas Schade finde ich das die Share-Funktion noch nicht ganz ausgereift zu sein scheint. Denn obwohl ich im Menü meinen Facebook- und Twitteracount verlinkt habe kann ich den Button "Share" nicht benutzen. Anscheinend kann man diese Funktion nur in Amerika nutzen bzw. nur wenn man weitere Freunde mit einem Barnes & Noble Account gespeichert hat.

Web-Browser verwenden

Der Browser des Nook Color hat alles was man für das Surfen zwischendurch benötigt. Durch anklicken des Sterns kann man sich Favoriten abspeichern und man hat die Möglichkeit sich eine Startseite einzurichten.

Da ich den Browser meisten nur zum googlen oder zum durchstöbern diverser Buchblogs verwende ist die Leistung für mich auf jeden Fall ausreichend und dank der WiFi Verbindung auch recht schnell.


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Videos

Außer zu lesen kann man sich auf dem Nook Videos (MP4, Adobe Flash Player Format) anschauen. Jedoch sollte man darauf achten das man dafür eine externe Speicherkarte benötigt und das der Nook zu große Videodateien (Dateien über 1 GB) nicht so leicht verarbeiten kann.

Mit einem Konvertierungsprogramm (wie z. B. Freemake Video Converter) kann man sich seine Lieblingsfilme entsprechend bearbeitet und komprimiert auf den Nook laden.


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Dokumente

Sehr praktische finde ich das der Nook Color auch Word- und Exel-Dokumente öffnen kann und man diese auch noch bearbeiten kann. Einfach toll! So kann ich direkt nach dem lesen meine Lesestatistik auf den neusten Stand bringen.


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Akku

Der aufgeladene Akku ist wenn man nur liest und die Internetverbindung (WiFi) ausgeschaltet ist ca. 8-10 Stunden einsatzbereit. Anders sieht es allerdings bei eingeschalteter Internetverbindung aus, man kann förmlich mit ansehen wie der Ladebalken kleiner und kleiner wird und schon nach wenigen Stunden darum bettelt an die Steckdose zu kommen.

Ist der Akku dann man leer dauert es seine Zeit (einige Stunden) bis der Nook wieder voll geladen ist. Pluspunkt: Während des Ladeprozesses kann man mit dem Nook arbeiten (lesen).

Speichererweiterung

Richtig toll finde ich die Möglichkeit den Nook Color mit einer Micro SD Karte (z. B. von SanDisk Micro SD 32 GB) aufrüsten zu können. Kinderleicht kann man die Karte auf der Rückseite des Geräts einsetzten und diese ist dann sofort einsatzbereit.


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Sonstiges

Der Nook hat eine angenehmes Format mit dem das lesen, Video schauen und Internetsurfen richtig Spaß macht. Allerdings ist der Nook Color mit knapp 448 g auch ca. 200 g schwerer als mein Kindle 3G Keyboard.

Pro & Kontra

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