Rauchfrei – Der Rückfall

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Rauchfrei – Der Rückfall

Es passierte: ich bin rückfällig geworden. Sei der Grund mal dahin gestellt, aber ich stampfte zum Edeka und sagte meinen Spruch auf: „Einmal Lucky Strike, die Blauen ohne Zusätze“.

Und dann quarzte ich 6 Stück und bei jedem Zug verfluchte ich mich innerlich selbst. Ab gesehen davon dass ich bei den ersten Zügen echt überlegte, wie ich das mal genießen konnte und ob ich nicht doch lieber gleich hier und jetzt brechen möchte. War ich auf jeden Fall nach den Zigaretten entsetzt über meinen Raucheratem, sodass erstmal ein Kaugummi tot gekaut werden musste.

Das ist ekelhaft
Das ist übrigens immer „das Erste“ was mir als Ekelhaft auffällt. Und ich kann manchmal nur den Kopf schütteln, wenn ich dadran denke, dass Servicepersonal raucht und direkt wieder zum Gast geht. Erst einmal erlebte ich eine Kollegin, die sich nach der Kippe eine Ladung Mundspray gönnte – und das war auch eher eine Praktikantin.

Persönlich kriege ich übrigens schlechte Laune, wenn man mich mit Raucheratem anhaucht.

Entsorgungskommando
Auf jeden Fall, musste ich dann die Kippen schnellst möglich los werden. Hätte ich sie in meiner Nähe behalten, hätte ich die Packung leer geraucht. Also wurde mein Plan der, dass sie unseren Viertelspenner schenke. Ich suchte ihn also auf. Aber an genau diesen Tag war er nirgends zu finden.

Ich hockte dann in der Küche, die Zigaretten vor mir und starrte sie an. Eigentlich total dämlich aus einer einfachen Packung Zigaretten so einen Staatsakt zu machen und letztendlich überwindete ich mich und warf sie einfach weg.

Einfach wegwerfen, wäre aber auf das gleiche hinausgekommen wie, wenn ich sie einfach in meine Tasche gesteckt hätte: Ich hätte sie aus den Müll gefischt und geraucht. Also zerbröselte ich sie. Lieber 5,- Euro in den Müll geworfen, als 50,- Euro verraucht. Letztendlich für einen Nichtraucher oder Raucher, der noch nie versucht hat aufzuhören, klingt das nach reichlich Drama – aber ich hab oft genug gemeint, dass ich meine Zigaretten einfach wegwerf oder liegen lasse oder sonst was und dann aufhör: Das hat nie funktioniert. Erbärmlicher Weise kletterte ich denen in den Müll hinterher.

Jetzt legen wir aber den Mantel des Schweigens darüber und machen weiter. Nicht entmutigen lassen. Und um es in einer alten Studi-VZ-Gruppe zu sagen: „War nicht so klug“.

  • 16. Dezember 2013
  • Kommentar 1
  • Veröffentlicht in: Egozentrale
  • Schlagwörter: Rauchfrei

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