Pierre Paulin Fauteuil

Der 1927 geborene Pierre Paulin studierte von 1947 bis 1950 Bildhauerei an der privaten Kunsthochschule École Camondo in Paris. Nach Abschluss des Studiums arbeitete er in den Büros der Innenarchitekten Maxime Old und Marcel Gascoin. 1953 beteiligte er sich an der Ausstellung Foyer d'aujourd'hui im Grand Palais und trat damit erstmals mit eigenen Möbelentwürfen öffentlich in Erscheinung. Ab 1954 bot der Möbelhersteller Thonet Möbel nach Entwürfen Paulins an. Im Rahmen einer stilistischen Neuausrichtung des Maastrichter Möbelherstellers Artifort hin zu zeitgenössischen Entwürfen, stellte der Designer Kho Liang Ie den Kontakt zu Pierre Paulin her, der in der Folgezeit zahlreiche organische Stühle und Sessel für das Unternehmen entwarf. Auf hölzernen Konstruktionen aufbauend, waren die Sitzschalen von Modellen wie dem Mushroom Chair (1960), dem Ribbon Chair (1966) oder dem Tongue Chair (1967) jeweils mit Porengummi gepolstert und mit elastischen Bezugsstoffen bezogen, die sich den organischen Formen der Sitzschalen anpassen. 1975 gründete Paulin gemeinsam mit seiner Frau Maïa Wodzislawska und mit Marc Lebailly die Designagentur ADSA, mit der er auch zahlreiche Entwürfe außerhalb des Möbelbereichs umsetzte. So entwarf er etwa mehrere Kochgeschirre für Tefal. Darüber hinaus war Paulin an der Entwicklung der ersten Monobloc-Stuhls beteiligt. Dem befreundeten Unternehmer Henry Massonet, dessen Unternehmen Stamp mit dem Fauteuil 300 den ersten Stuhl dieser Art auf den Markt brachte, half er bei der Bewältigung technischer Schwierigkeiten bei der Fertigung. Da sich Paulin jedoch der zweifelhaften Ästhetik dieser preisgünstigen Stühle bewusst war, legte er großen Wert darauf, in diesem Zusammenhang nicht namentlich genannt zu werden.


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