Nachrichten vom 18. Dezember 2014

Schweden - Politik
Nach einer neuen Meinungsumfrage von Novus im Auftrag von TV4 zeigt sich nur bei zwei Parteien des Landes ein Aufschwung der Wählersympathie, denn die Sverigedemokraterna erreichen nach Novis gegenwärtig eine Unterstützung von 16 Prozent der Wähler und die Sozialdemokraten kommen nun auf 32 Prozent an Unterstützung. Wenn heute die Wahlen wären, so hätte damit der linke Block erneut einen geringen Vorsprung vor dem rechten Block, aber die Bedeutung der Sverigedemokraterna wäre noch weitaus höher als während der letzten Wahl.
Schweden - Wirtschaft
Die Regierung Schwedens will bereits im Januar ein Gesetz vorbereiten nach dem die Eigentümer von Privatschulen, die in die roten Zahlen geraten, gezwungen werden die Finanzen der Schule notfalls privat nachzubessern. Diese Maßnahme soll garantieren, dass die Schüler von Privatschulen ihre Ausbildung dort auch beenden können, könnte jedoch auch dazu führen, dass die entsprechenden Risikokapitalunternehmen sich vorzeitig aus dem Unternehmen zurückziehen und die „nicht rentablen“ Schulen eben schließen.
Schweden - Ausbildung
Nach einer neuen Studie des schwedischen Schulamts erhalten gegenwärtig jährlich rund 4500 Schüler der sechsten Klasse keine Note in Sport, da sie nicht in er Lage sind 200 Meter weit zu schwimmen, 50 davon auf dem Rücken. Ursache dafür ist allerdings nicht der Unwille der Schüler, sondern der Mangel an Schwimmunterricht und die Problematik Schwimmhallen in Schulnähe zu finden. In zahlreichen Schulen des Landes ist zudem keiner Zeit für diesen Unterricht eingeplant.
Schweden - Medizin
Nach dem schwedischen Gesundheitsamt werden junge Frauen, die Kinder bekommen immer dicker. Allein im vergangenen Jahr hatten 38 Prozent der Frauen die Kinder zur Welt brachten entweder ein Übergewicht oder waren geradezu fettleibig, 13 Prozent mehr als im Jahre 1992. Übergewicht gilt bei jeder Art von Geburt als Risiko für die Frau, im Gegensatz zu Alkohol, Zigaretten und Drogen, die vor allem das Kind betreffen.

Schweden - Medizin

Nach einer Studie des Gesundheitsamts nehmen in Schweden Bänderschäden bei Frauen während der Geburt wieder bedeutend zu. Im vergangenen Jahr wurden entsprechende Schäden bei 6,2 Prozent aller Frauen, die ihr erstes Kind erhielten, festgestellt. Allerdings hängt die Häufigkeit der Schäden von den einzelnen Krankenhäusern und Regionen ab. Als Ursache gilt die Unterbelegung in der Geburtsabteilung, die Hebammen zu schnellen Geburten zwingen. Die meisten Bänderschäden wurden vergangenes Jahr in Stockholm festgestellt.
Schweden - Tierschutz/Ernährung
Obwohl es europaweit bereits in einem Jahr Vorschrift sein wird, dass Ferkel vor der Kastration betäubt werden müssen, zeigt sich, dass sich schwedische Landwirte bisher kaum auf diese Umstellung vorbereiten. Noch immer werden in Schweden über eine Million Jungschweine pro Jahr ohne jede Betäubung kastriert und nur 60 Landwirte des Landes haben bisher die staatliche Unterstützung beantragt, mit der sie diese Zusatzkosten ersetzt bekommen.
Weitere Information stehen der Presse unter Pressedienste und Presseinformationen zur Verfügung.

Copyright: Herbert Kårlin

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