Nachrichten, 4. Januar 2018

Schweden - Politik
Da immer mehr Arbeitgeber in Schweden von ihren Bewerbern ein Führungszeugnis fordern, obwohl dies am Rande der Legalität liegt, da dadurch ehemalige Straftäter lebenslang verfolgt werden, will die Regierung nun das Gesetz ändern und diese Art von Führungszeugnissen verbieten. Nach dem geplanten Gesetz sollen nur noch jene Arbeitgeber das Recht auf ein Führungszeugnis haben, wenn dies für die Ausübung des Berufes von tragender Bedeutung ist, wobei in den Unterlagen auch nur noch die gesühnten Taten zu finden sein sollen, die einen Bezug zur Arbeitsausübung haben.
Schweden - Politik
Die schwedische Gleichstellungsministerin Åsa Regnér begrüßt es, dass Island nun ein Gesetz schuf, das Männern und Frauen den gleichen Lohn bei gleicher Tätigkeit garantiert, und bedauert gleichzeitig, dass Schweden noch sehr weit von diesem Ziel entfernt sei. Gleichzeitig will die Ministerin dieses Problem dadurch vermindern, indem sie von Regierungsmaßnahmen spricht, die in Zukunft zu einer besseren Gleichstellung führen werden. Nach einer Studie des WEF (World Economic Forum) ist die Gleichstellung zwischen Mann und Frau in Island am weitesten fortgeschritten, gefolgt von Norwegen und Finnland, die den zweiten und den dritten Platz einnehmen. Schweden liegt bei dieser Studie, nach Rwanda, an fünfter Stelle.
Schweden - Politik
Die rot-grüne Regierung Schwedens will das Streikrecht von Arbeitern und Angestellten beschränken, um damit den wirtschaftlichen Fortschritt zu erleichtern und die Aktionen der Gewerkschaften dem wirtschaftlichen Wachstum unterzuordnen. Dieser Schritt ist, seit Beginn der schwedischen Gewerkschaftsbewegung, der erste Schritt dazu das sogenannte schwedische Modell abzuschaffen, das darauf baut, dass Konflikte zwischen Arbeitern/Angestellten und Arbeitgebern unabhängig von der politischen Macht geklärt werden müssen, also durch Verhandlungen und ein gegenseitiges Übereinkommen.
Schweden - Landwirtschaft
Obwohl schwedische Schäfer im vergangenen Jahr bei der Schur 1800 Tonnen Rohwolle zur Verfügung hatten, konnten sie nur 18 Prozent dieser Wolle absetzen und mussten den Rest verbrennen. Gleichzeitig wurden jedoch 300 Tonne Rohwolle im Werte von 15 Millionen Kronen aus dem Ausland importiert. Nach den Politikern liegt dies daran, dass die schwedischen Schäfer nur in Ausnahmefällen wissen wie man qualitativ hochwertige Wolle gewinnt, und zudem nur auf das wertvollere Fleisch der Schafe setzen, verschweigen dabei jedoch, dass man mit jährlich 15 Millionen Kronen aus importierter Ware auch die schwedische Schafwolle attraktiver machen könnte.
Schweden - Wirtschaft/Glücksspiel
Die schwedische Abstinenzorganisation IOGT-NTO musste nun vor dem Wirtschaftsgericht eine schwere Niederlage einstecken, da die Organisation beim Verkauf ihrer Miljonlotteriet, die einen großen Teil ihrer Arbeit finanziert, unethische Methoden verwendete, die eindeutig gegen geltende Gesetze verstoßen. Telefonverkäufer versprachen ihren Gesprächspartner Gewinne, die jedoch darin bestanden Lose zu kaufen, obwohl dies bei den Gesprächen kategorisch verneint wurde. Das Gericht hat nun sieben verschiedene Verbote ausgesprochen, wobei die Übertretung jedes einzelnen dieser Verbote mit einer Strafe von drei Millionen Kronen bestraft wird.
Weitere Information stehen der Presse unter Pressedienste und Presseinformationen zur Verfügung.

Copyright: Herbert Kårlin

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