Nachrichten, 3. Januar 2015

Schweden - Politik
Zwei Tage lang weigerten sich rund 30 Migranten, die von Malmö aus in eine Flüchtlingsunterkunft bei Östersund transportiert wurden, den Bus zu verlassen, da ihnen zugesagt worden war nur eine kurze Strecke transportiert zu werden und die Temperatur bei Östersund unerträglich seien. Gestern Abend kam es nun zu einem Übereinkommen, das jedoch von beiden Seiten unterschiedlich kommentiert wird, denn die Asylanten versichern, dass ihnen das Ausländeramt zusicherte maximal drei Monate in Nordschweden bleiben zu müssen, während das Migrationsamt von keiner Zusage etwas wissen will. Diese Situation zeigt allerdings ein weitaus größeres Problem, denn in einem kleinen Ort bei Östersund gibt es keine Chance die neue Sprache zu lernen, dort gibt es keine Arbeitsplätze und keine Chance einer Integration.
Schweden - Wirtschaft
Nachdem die Strompreise im Jahre 2014 in Schweden so tief lagen wie seit sehr vielen Jahren nicht mehr, ist zu erwarten, dass diese im laufenden Jahr wieder langsam erhöhen werden. Nach Wirtschaftswissenschaftlern wird sich der Strompreis 2015 um etwa zehn Prozent erhöhen, es sei denn die Wassersituation und die Temperaturlage des vergangenen Jahres würde sich erneut wiederholen.

Schweden - Ausbildung

Nach einer Untersuchung der Journalisten des Svenska Dagbladet sind nur sechs von 136 Gemeinden bereit in ihren Schulen auch Kinder von EU-Migranten aufzunehmen, die nur vorübergehend nach Schweden kommen, also Kinder von Bettlern. Nach der Mehrheit der schwedischen Gemeinden ist es unsinnig diese Kinder für drei bis sechs Monate in einem Kindergarten oder einer Schule aufzunehmen, da sie ohnehin in die Heimat zurückkehren. Dass viele der Bettler regelmäßig nach Schweden kommen und hier gewissermaßen die Basis haben, ist für die meisten Gemeinden uninteressant. Als Ausnahmen gelten gegenwärtig Göteborg, Umeå und Uppsala.
Schweden - Kriminalität
Nachdem am Neujahrstag ein Brandanschlag auf die Moschee in Uppsala erfolgt, hat die schwedische Polizei noch am gleichen Tag entschieden die Bewachung von religiösen Gebäuden in Schweden zu verstärken, wobei hierbei insbesondere Moscheen und Synagogen gemeint sind. Aber auch wenn diese Überwachung möglicherweise einige Übergriffe verhindern kann, so wird ohne aktive politische Einsätze und Aufklärungskampagnen das Problem als solches durch die Überwachung nicht geändert werden.
Schweden - Gesellschaft
Während der letzten drei Jahre hat sich die Anzahl der Notrufe bei den sogenannten Frauenhilfstelefonen in Schweden zwischen Weihnachten und Neujahr um über 50 Prozent erhöht. Diese Telefonlinien richten sich an Frauen, die ausschließlich Drohungen und der Gewalt ausgesetzt sind. Allerdings können die Hilfskräfte keine praktische Hilfe bieten, sondern lediglich den Frauen zuhören und ihnen grundlegende Ratschläge bieten. Ob dieser Anstieg an Notrufen gesellschaftlich bedingt ist oder darauf, dass das Tabu darüber zu sprechen abgebaut wird, ist ungewiss.
Weitere Information stehen der Presse unter Pressedienste und Presseinformationen zur Verfügung.

Copyright: Herbert Kårlin

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