Nachrichten, 29. März 2018

Schweden - Politik
Ein von der Regierung eingesetzter Untersuchungsausschuss schlägt die Schaffung von Ankunfts- und Abfahrtszentren für Asylanten vor um die aktuellen Probleme der Integration und des Verschwinden in den Untergrund weitgehend zu unterbinden. Jeder Antragsteller auf Asyl soll bei Ankunft unmittelbar in einem Ankunftszentrum untergebracht werden um dort über die schwedische Gesellschaft und die entsprechenden Rechte informiert zu werden, aber auch um dort gezielt auf die Arbeitssuche und den geeigneten Arbeitsplatz vorbereitet zu werden. Andererseits sollen Personen, denen das Asyl verweigert wird, unmittelbar in Abfahrtszentren untergebracht werden um schnellstmöglich wieder in das Heimatland transportiert werden zu können.
Schweden - Politik
Die schwedische Regierung plant die Wahlfreiheit der Wohnung für Asylanten einzuschränken, ein gegenwärtiges Recht, das dazu führt, dass gewisse Gebiete sich zu Risikogebieten entwickeln und die Integration in vielen Fällen gefährdet ist. Bevor ein Asylant sich in einem selbst gewählten Gebiet niederlassen darf, soll insbesondere die dortige soziale Struktur untersucht werden, damit nicht zu viele Personen auf zu engem Raum leben, dem Asylanten der Kontakt mit der schwedischen Bevölkerung ermöglicht wird und in einem Stadtteil nicht bereits zu viele Asylanten leben, die dann möglicherweise eine Parallelgesellschaft aufbauen oder aufgebaut haben.
Schweden - Politik/Umwelt
Seit die Regierung den Bau von Solaranlagen mit einem Zuschuss von 30 Prozent der Kosten mitfinanziert, hat sich die Menge der Antragsteller so stark erhöht, dass Hausbesitzer bereits bis zu zwei Jahre auf eine Antwort auf ihren Antrag warten müssen. Das extreme Wachstum der Antragsteller führt auch dazu, dass die für diese Maßnahme vorgesehene Summe noch dieses Jahr erschöpft sein wird, also Personen, die jetzt noch einen Antrag stellen, ihre Anlage ohne Zuschuss bauen müssen oder auf Solarzellen zu verzichten haben. Allein dieses Jahr wurden bereits 160 Millionen Kronen an Unterstützung ausbezahlt, im Vergleich zu 36 Millionen Kronen des gleichen Zeitraums des Vorjahres..
Schweden - Wirtschaft
In der Folge der verfälschten Abgastests von Dieselfahrzeugen und dem drohenden Fahrverbot von Dieselautos in den Zentren von Städten, unter anderem auch in Schweden, findet man nun überdurchschnittliche viele Dieselfahrzeuge auf dem Gebrauchtwagenmarkt, zu Preisen, die bis zu zehn Prozent unterhalb des Marktwertes liegen. Gleichzeitig zeigen die Zahlen der Autohäuser, dass die Nachfrage nach neuen, mit Diesel betriebenen Autos stark nachlässt. Es ist stark zu erwarten, dass sich dieser Trend im Laufe des Jahres noch beschleunigen wird, da sich selbst die Nachfrage nach einem preisgünstigen, gebrauchten Dieselfahrzeug in Grenzen hält.
Schweden - Ausbildung
Eine Studie, die sich über die Geburtsjahrgänge zwischen 1981 und 1991 erstreckt, zeigt deutlich, dass über 5000 Jugendliche mit einem guten Abiturabschluss kein Studium beginnen, obwohl diese über ein Studium für gewisse Mangelberufe geeignet wären und ein höheres Einkommen erreichen könnten. Bei der Aufschlüsselung der Zahlen konnte man feststellen, dass es sich bei dieser Gruppe überwiegend um Jugendliche mit gering ausgebildeten Eltern handelt. Während 87 Prozent der Jugendlichen mit Eltern, die selbst studierten, nach dem Abitur eine Hochschule oder Universität besuchen, sind es bei Jugendlichen mit Eltern ohne höhere Bildung nur 33 Prozent.
Schweden - Ernährung
Kontrollen in den Restaurants im Raum Stockholm zeigen, dass jedes vierte der geprüften Restaurants mit Herkunftsangaben bewusst, oder auch unbewusst, betrügt, da in diesen Fällen schwedisches Fleisch aus dem Ausland kommt, Fetakäse durch einen anderen Käse ausgetauscht wird und Parmaschinken nichts mit diesem legendären Schinken zu tun hat, obwohl dies auf der Speisekarte vermerkt ist. Die Kontrolleure konnten indes nicht feststellen, wie viele der Restaurantbesitzer bewusst betrügen um die Einnahmen zu steigern, und wie viele unter ihnen selbst schlecht oder gar nicht über die Herkunft ihrer Waren informiert sind.
Weitere Information stehen der Presse unter Pressedienste und Presseinformationen zur Verfügung.

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