Nachrichten, 24. September

Schweden - Politik Nachdem die Moderaten unzufrieden mit dem Programm der Regierung gegen die Bandengewalt sind, will Ulf Kristersson, der Vorsitzende der Partei, nun das Parlament durch einen Mehrheitsbeschluss dazu zwingen zumindest Teile seiner Vorschläge durchzuprügeln. Kristersson geht es dabei insbesondere darum eine Milliarde Kronen in Wachgesellschaftern zu investieren, die dann mit 2000 Mann die Polizei bei einfachen Diensten unterstützen sollen, ein Projekt, das sehr umstritten ist, da man daher Wachgesellschaften, die oft in die gesellschaftliche Kritik geraten, ausgedehnte Befugnisse geben muss. Schweden - Politik/Ausbildung Nach Informationen der Nachrichtenagentur des öffentlichen Rundfunks Sveriges Radio musste die Regierung noch in letzter Sekunde den Liberalen und der Zentrumsartei Zugeständnisse machen um an der Regierungsmacht zu bleiben. Nach Ekot handelt es sich dabei um die Einführung der zehnjährige Schulpflicht, eine Benotung der schulischen Leistungen ab der vierten Klasse und die Einführung einer Sprachprüfungen vor der Vergabe der Staatsbürgerschaft. Keiner der Punkte stand bei den Sozialdemokraten und den Grünen auf dem Plan, auch wenn sie bei den Verhandlungen dann bedingungslos einknickten. Schweden - Politik/Arbeitswelt Da die aktuelle Regierung die politische Leitung des Landes immer deutlicher den Liberalen und der Zentrumsartei übergibt, ohne dass diese beiden Parteien Teil der Regierung sind, bekommt Ministerpräsident Stefan Löfven nun eine deutliche Kritik vom Gewerkschaftsbund LO. Der Chefökonom von LO drückt dies mit den Worten aus, dass nicht die Gewerkschaftsmitglieder die Sozialdemokraten verlassen haben, sondern die Sozialdemokraten ihre Mitglieder im Stich ließen. Wirtschaftsministerin Magdalena Andersson kontert weiterhin damit, dass die Alternative gewesen wäre den Schwedendemokraten Einfluss zu bieten, etwas, was sich auf Grund der aktuellen Politik allerdings kaum noch vermeiden lassen wird. Schweden - Gesundheit/Gesellschaft Eine Studie des schwedischen Gesundheitsamts belegt, dass der Gebrauch von Cannabis bei der Altersgruppe zwischen 30 und 44 Jahren am schnellsten und höchsten steigt. Nach dem Gesundheitsamt weiß allerdings die Gruppe diesen Alters sehr wenig über Drogen und die möglichen Schäden, die Cannabis verursachen kann, daher will das Amt diese Entwicklung sehr genau im Auge behalten, da man nur auf diese Weise auch vorbeugende Maßnahmen ergreifen könne und, zum Beispiel, auch den Zoll zu intensiveren Kontrollen bewegen kann. Das Gesundheitsamt geht davon aus, dass die heute 40-jahrigen Anwender auch in ihrer Jugend bereits zu Drogen gegriffen haben. Weitere Information stehen der Presse unter Pressedienste und Presseinformationen zur Verfügung.
Copyright: Herbert Kårlin

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