Nachrichten, 25. September

Schweden - Politik
Nach einer neuen Meinungsumfrage des Instituts Novus liegt Ebba Busch Thor, die Vorsitzende der Christdemokraten Schwedens, an der Sitze des Vertrauensbarometers der schwedischen Parteiführer, auch wenn die Partei als solches eine umgekehrte Tendenz aufweist. Nachdem das Vertrauen in Ministerpräsidenten Stefan Löfven die letzten Monate deutlich nach unten ging, muss er nun den zweiten Platz mit Ulf Kristersson der Moderaten und Jimmie Åkesson, dem Vorsitzenden der Schwedendemokraten, teilen, ein deutliches Zeichen dafür, das rechts gerichtete Parteiführer nun im Vormarsch sind.
Schweden - Politik
Die von den nationalistischen Schwedendemokraten geführte Gemeinde Sölvesborg zeigt immer deutlicher welche Wege sie einschreiten will, denn nun hat der Stadtrat auch entschieden den Einkauf von Büchern in der Muttersprache vieler Schüler für die Schulbibliothek zu stoppen, da dies zu kostenaufwendig und wenig effektiv sei, obwohl Wissenschaftler gerade die Lektüre von dieser Literatur als srachfördernd für viele Kinder halten, die nach ihrer Ankunft in Schweden in der Regel nicht in der Lage sind bereits schwedische Bücher zu lesen. Um jede Argumentation zum Rassismus zu vermeiden, taucht in Sölvesborg dieses Argument natürlich nicht auf.
Schweden - Wirtschaft
Der Konkurs des Reisegiganten Thomas Cook scheint sich auf Schweden kaum auszuwirken, da Ving, eine Untergruppe Cooks sowohl mit seinem Umsatz, als auch seinem Gewinn, so gut dasteht, dass sich gleich mehrere Unternehmen finden, die den größten Reiseunternehmer Schwedens übernehmen wollen. Ving hatte bereits nach einem Tag Flugstopp seinen Betrieb wieder voll aufgenommen und bis heute Morgen nahezu alle gestrandete Reisende zurückgeholt. Der weitere Flugbetrieb läuft völlig nach Plan ab. Der Konkursverwalter Cooks in London hatte hierfür nahezu unmittelbar grünes Licht gegeben.
Schweden - Verkehr
Die Reichsrevision Schwedens stellte fest, dass der Unterhalt von Straßen durch das Straßenverkehrsamt im Schnitt um 40 Prozent teurer ist als kalkuliert, was bei einem jährlichen Kostenaufwand von 3,5 Milliarden Kronen eine enorme Summe ausmacht. Als Ursache des Problems sieht die Reichsrevision dass das Straßenverkehrsamt grundsätzlich von geschätzten Kosten ausgeht und keine tieferen Berechnungen zu den tatsächlichen Kosten anstellt. Teilweise konnte das Straßenverkehrsamt der Reichsrevision keinerlei Unterlagen zur Kostenberechnung des Unterhalts vorlegen.
Weitere Information stehen der Presse unter Pressedienste und Presseinformationen zur Verfügung.

Copyright: Herbert Kårlin

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