Nachrichten, 24. Januar 2018

Schweden - Politik
Bereits vor sieben Jahren legte die Firma SKB das Projekt vor bei Forsmark radioaktiven Abfall auf einer Tiefe von 500 Metern, eingeschweißt in Kupfertonnen, endzulagern. Nach Überprüfung aller Unterlagen hat gestern das Gericht für Umweltschutz entschieden, dass die Methode, wie sie bisher von SKB präsentiert wird, nicht als sicher gelte, also auf jeden Fall zusätzliche Informationen und Sicherheitsvorkehrungen nötig sind bevor Forsmark ein Endlager für radioaktiven Abfall werden kann. Die Behörde für Strahlungssicherheit ist indes weiterhin der Meinung, dass die Lagerung in Kupfertonnen als sicher zu betrachten ist, was bedeutet, dass nun die rot-grüne Regierung Schwedens in dieser Frage Stellung nehmen muss.
Schweden - Politik
Journalisten des staatlichen Rundfunks Sveriges Radio konnten nun aufdecken, dass das amerikanische Verteidigungssystem Patriot, das die schwedische Verteidigung erwerben will, voraussichtlich nicht zehn Milliarden Kronen kosten wird, wie die Verteidigung angab, sonder vermutlich 25 Milliarden Kronen kosten wird, da die Anfrage an die USA weitaus umfangreicher ist als bisher bekannt gegeben wurde. Die schwedische Verteidigung will Patriot als Schutz gegen die russischen Iskanderroboter in Schweden aufstellen, da das heutige Abwehrsystem nicht für den Einsatz gegen Kernwaffen geeignet ist.
Schweden - Ausbildung
Der Reichsverband schwedischer Lehrer zeigt sich sehr beunruhigt darüber, dass schwedische Schüler, neben ihrer Muttersprache, immer häufiger nur noch Englisch als Fremdsprache wählen und kein Interesse mehr für andere europäische Sprachen zeigen. Der Reichsverband fordert daher die Regierung auf das Erlernen einer zweiten Fremdsprache als Pflichtfach einzuführen, da sonst schwedische Schüler von jenen anderer europäischer Länder bald abgehängt sein werden, denn in nahezu jedem Land Europas ist es im Gymnasium Pflicht zwei Fremdsprachen zu erlernen.
Schweden - Ernährung/Umwelt
Da sich bei Analysen von 15 verschiedenen Lebensmittel, die das Unternehmen Testfakta durchführen ließ, zeigte, dass sieben unter diesen Lebensmittel geringe Werte des umstrittenen Unkrautbekämpfungsmittel Glyphosat aufwiesen, fordert nun schwedische Umweltschutzverbände ein Verbot von Glyphosat in Schweden, da die Wirkung des Mittels auf den menschlichen Organismus bisher nicht eindeutig geklärt ist. Nach Meinung der Umweltschutzverbände muss man bei Lebensmittel immer davon ausgehen, dass man im Zweifelsfall für die Gesundheit der Verbraucher stimmen muss und dabei jedes Gefahrenrisiko ausgeschlossen werden muss.
Schweden - Umwelt
Wie bereits in den vergangenen Jahren, so standen auch gestern wieder mehrere Züge in Norrbotten still, da die Temperaturen stellenweise bei 37,7 Graden im Minusbereich lagen, einer Temperatur, der der Eisenbahnverkehr im hohen Norden nicht mehr gewachsen ist. Die Störungen betrafen insbesondere die Strecke zwischen Luleå und Kiruna. Dabei liegt die gestern gemessene Temperatur noch weit entfernt von den 52,6 Grad minus, die man 1966 in Vuoggatjålme gemessen hatte, die wiederum noch um über 16 Grad über der je in Russland gemessenen Temperatur liegt.
Weitere Information stehen der Presse unter Pressedienste und Presseinformationen zur Verfügung.

Copyright: Herbert Kårlin

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