Nachrichten, 23. Januar 2018

Schweden - Politik
Nur wenige Monate vor den kommenden Parlamentswahlen in Schweden zeigt sich deutlich, dass es sich bei den wichtigsten Wahlthemen um Sicherheit der Bevölkerung und den Kampf gegen organisiertes Verbrechen handeln wird, und damit Schule, Krankenversorgung und Pension im Schatten bleiben werden. Auf diese Weise ist es den Sverigedemokraterna, aber auch der schwedischen Presse, gelungen, das Gespräch über Themen, die die Mehrheit der Schweden betreffen, auf ein Thema abzuwälzen, das nur eine Minderheit tatsächlich betrifft und nicht politisch gelöst werden kann, sondern nur durch einen verstärkten Einsatz der Polizei.
Schweden - Politik
Am Sonntag Abend sprach Isabella Lövin, eine der Vorsitzenden der Grünen Schwedens, in der Sendung Agenda über die steigende Unsicherheit, die die schwedische Bevölkerung spürt, und vertrat dabei die Meinung, dass die Mehrheit der schwedischen Parteien mit einer Schwarzmalerei des Landes arbeiten und nach außen den Eindruck vermitteln, dass Schweden knapp vor einer Katastrophe stehe. Lövin forderte die Politiker Schwedens daher auf, bei ihren Reden mehr zur Wahrheit zu greifen, denn es gebe keine Kriegszonen, von denen vor allem zwei andere Politiker sprachen. Sie bedauerte dabei auch, dass man kaum noch über wachsende Wirtschaft des Landes spreche und die sinkende Zahl der Arbeitslosen.
Schweden - Politik
Endlich beginnt in Schweden das im vergangenen Jahr mit Marokko geschlossene Abkommen zur Rückführung jugendlicher Flüchtlinge, die keine Aufenthaltsgenehmigung in Schweden erhalten können, Wirkung zu zeigen. Durch den Zugriff auf die Database Marokkos mit Fingerabdrücken der Bevölkerung, kann nun in verstärktem Fall bewiesen werden, dass gewisse Jugendliche, trotz ihres Leugnens, aus Marokko kommen und daher dorthin zurückgeschickt werden können. Während man 2016 nur 75 marokkanische Jugendliche zwangsweise zurückschicken konnte, waren es im vergangenen Jahr bereits 135, und dieses Jahr erwartet man eine noch höhere Menge. Die meisten dieser Jugendlichen leben gegenwärtig auf der Straße und überleben nur durch ihre kriminellen Aktivitäten.
Schweden - Politik
Gestern teilte die schwedische Regierung mit, dass im Rahmen der Dezentralisierung, das Amt für Entwicklungshilfe Sida von Stockholm nach Botkyrka umziehen wird, einen Ort, der kaum 20 Kilometer südwestlich von Stockholm liegt. Da in diesem Amt rund 500 Personen beschäftigt sind, hofft die Gemeinde Botkyrka auch auf die Schaffung von Arbeitsplätzen, obwohl nur sehr wenige gegenwärtige Angestellte auf Grund des Umzugs kündigen werden, es sein denn, sie wohnen weit nördlich von Stockholm. Auch wenn sich der Stadtrat Botkyrkas über die Nachricht freut, so sieht er auch gewisse Probleme, da es gegenwärtig kein leeres Gebäude gibt, das Sida zur Verfügung gestellt werden könnte. Unter Umständen muss der Sitz für Sida daher erst gebaut werden.
Weitere Information stehen der Presse unter Pressedienste und Presseinformationen zur Verfügung.

Copyright: Herbert Kårlin

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