Nachrichten, 2. März 2018

Schweden - Politik
Nun sind es auch die Christdemokraten Schwedens, die Summen ausgeben wollen, die in der Tat nicht in den kommenden Regierungsbudgets einzukalkulieren sind. Ebba Busch Thor, die Vorsitzende der Partei will allein dem Zollamt eine halbe Milliarde Kronen mehr pro Jahr bieten, damit die Zöllner sich zu einer bewaffneten Polizeieinheit entwickeln können. Busch Thor will den Zöllner auch das Recht zu Festnahmen und der Beschlagnahmung gestohlener Güter ermöglichen. Wie alle anderen Parteien, so schweigt allerdings auch sie darüber wo sie das dafür nötige Personal finden will. Auch mehr Passkontrollen an der Grenze sollen, nach Meinung der Politikerin, zeigen wer sich tatsächlich in Schweden aufhalte.
Schweden - Politik
Auch wenn die Regierung das Budget der schwedischen Verteidigung bis 2020 bereits jährlich um 2,7 zusätzliche Milliarden Kronen erhöhte, fordert die Verteidigung nun eine weitere Aufstockung von drei Milliarden für das Jahr 2019, zwei Milliarden für das Jahr 2020 und anschließend jeweils fünf Milliarden pro Jahr. Auf Grund der verschlechterten Sicherheitslage des Landes reiche das gegenwärtige Budget nicht aus um die Truppenübungen weiterhin in vollem Umfang zu ermöglichen und allein die Waffen der Verteidigung in Schuss zu halten, da die Kostensteigerungen die bisherigen Erhöhungen des Budgets weit überschreiten.
Schweden - Wirtschaft
Auch wenn die neuen Bedingungen zur Amortisation bei Immobilienkrediten erst gestern in Kraft traten, so berichtet die Stockholmer Handelskammer bereits jetzt, dass die Baubranche einen deutlichen Auftragsrückgang verzeichne und pessimistisch in die kommenden Jahre blicke, da es für immer mehr Schweden sehr schwierig wird noch einen Kredit für eine Wohnung nach Bostadsrätt zu erhalten. Die Finanzinspektion hatte die Pflicht zur Tilgung von Immobilienkrediten erweitert, weil sich die schwedische Bevölkerung jedes Jahr mehr verschuldete und die Gesamtschulden bereits weit über den zu erwartenden Einkommen liegen.
Schweden - Umwelt
Das schwedische Forstamt hat erstmals den Waldbestand des Landes, vorerst in 29 Gebieten, nicht mehr nur nach seinem ökonomischen Wert bewertet, sondern auch den ökologischen Nutzen analysiert, und kam dabei zum Ergebnis, dass acht dieser Waldgebiete Schwedens einen besonderen Schutz benötigen, da sie eine wichtige Rolle für die Tier- und Pflanzenwelt spielen, aber auch für die Reinigung der Luft. Welche Maßnahmen die Regierung treffen wird, ist bisher allerdings unbekannt. Schweden besteht gegenwärtig zu rund 70 Prozent aus Wald, wobei die Forstindustrie an dritter Stelle des schwedischen Exportvolumens liegt.
Weitere Information stehen der Presse unter Pressedienste und Presseinformationen zur Verfügung.

Copyright: Herbert Kårlin

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