Nachrichten, 18. Dezember 2018

Schweden - Politik
Alle Schweden, die geplant hatten ihren Haushalt teilweise auf Sonnenenergie umzustellen und dabei auf die staatlichen Subventionen rechneten, müssen im kommenden Jahr umdenken, denn im Staatsbudget, das Moderate, Christdemokraten und Schwedendemokraten durchsetzten, wird diese Subvention von bisher einer Milliarde Kronen pro Jahr nun halbiert. Nach Meinung der rechtsorientierten Parteien muss sich jede private Energiequelle selbst finanzieren können und diese Art von umweltfreundlicher Energie soll daher in Zukunft überhaupt nicht mehr unterstützt werden. Der Hintergedanke dabei ist natürlich die Kernenergie mehr zu fördern und nicht auslaufen zu lassen, was von der Mehrheit der Parlamentarier gewünscht wird.
Schweden - Politik/Umwelt
Das schwedische Naturschutzamt beklagt, dass das Staatsbudget der rechtesten drei Parteien Schwedens in ihrem Staatsbudget für 2019 die Ausgaben für Umweltmaßnahmen um 40 Prozent kürzten, zumal dadurch alle Projekte, die den Ausstoß von CO2 reduzieren sollen, eingestampft werden müssen und weniger Naturschutzgebiete geschaffen und unterhalten werden können. Auch die Subvention beim Kauf von elektrischen Fahrzeugen wurde für 2019 abgeschafft, um Ladestationen entlang der wichtigsten Straßen schaffen zu können. Leider kann sich der Normalverdiener nun kein Elektroauto mehr leisten, das dann überall Strom laden könnte.
Schweden - Politik/Gesellschaft
Auch wenn der Ort Vellinge mit seinem Vorstoß in seiner Gemeinde die Bettelei zu verbieten mehrmals vor Gericht scheiterte, hat nun das oberste Verwaltungsgericht entschieden dass ein entsprechendes kommunales Bettelverbot rechtmäßig sei, eine Entscheidung, auf die auch andere Gemeinden des Landes warteten, da dieses Urteil nicht mehr angefochten werden kann. Vellinge wird damit zwar das Problem der Armut unsichtbar machen und zudem die Ärmsten der Gesellschaft bestrafen, das Problem als solches jedoch nicht ändern. Übergangs-Ministerpräsident Stefan Löfven begrüßte das Urteil, da nun eine klare Rechtslage geschaffen worden sei.
Schweden - Wirtschaft/Gesundheit
Analysen der schwedischen Chemikalieninspektion beweisen, dass im Schnitt jedes dritte über Internet importierte Produkt gesundheitsgefährdende Stoffe beinhaltet, unabhängig davon, ob es sich um Elektronik, Spielzeug, Schmuck oder Kleidung handelt. Nach der Chemikalieninspektion sind die Einzelwerte der gefährlichen Stoff der Produkte aus außereuropäischen Ländern zwar keine unmittelbare Gefahr, aber wenn man mehrere Produkte mit giftigen Produkten benutzt, so sammelt sich diese Stoffe an und können somit eine ernst zu nehmende gesundheitliche Gefahr bilden.
Schweden - Gesellschaft
Nachdem der aufgedeckte Kauf von sexuellen Diensten während der letzten Jahre mit knapp über 500 Fällen pro Jahr relativ stabil war, wurde de schwedische Polizei dieses Jahr bereits knapp 800 Mal aktiv. Allerdings gingen die wenigsten dieser Fälle vor Gericht, da die Sexkäufer unmittelbar die vorgesehene Strafe bezahlten damit Ehefrauen oder Partner nichts vom Kauf erfahren konnten. Problematisch war dieses Jahr allerdings, dass 123 Kinder für sexuelle Handlungen bezahlt wurden. Da sich der Verkauf von Sex mittlerweile immer mehr auf Internet verlagert, ist die Dunkelziffer beim Sexhandel allerdings relativ hoch zu sehen.
Weitere Information stehen der Presse unter Pressedienste und Presseinformationen zur Verfügung.

Copyright: Herbert Kårlin

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