Nachrichten, 19. Dezember 2018

Schweden - Politik
Nach zahlreichen Kritiken will sich Ulf Kristersson, der Vorsitzende der Moderaten, nun ein neues Label verpassen. Trotz seiner Zugaben und der Unterstützung der Schwedendemokraten will sich der ausländerfeindliche, umweltfeindliche, arbeiterfeindliche und geringverdienerfeindliche Politiker nun als konservativer Politiker der Mitte mit sozialen Ambitionen profilieren, denn, um Ministerpräsident zu werden, benötigt er nicht nur die nationalistischen Schwedendemokraten, sondern auch die Liberalen und die Zentrumspartei. Statt der Bevölkerung dienen zu wollen, scheint der Politiker nur nach egoistischer Macht auf der extrem rechten Seite zu suchen.
Schweden - Politik
Nachdem vergangenen Freitag auch Stefan Löfven als Ministerpräsident abgelehnt wurde, nachdem Uilf Kristersson vorher bereits das gleiche Schicksal erlebt hatte, will der schwedische Regierungssprecher heute Vormittag die weiteren Schritte zur Regierungsbildung in Schweden vorlegen. Die Wahl des Regierungssprechers ist indes gering, da noch am Montag keine Partei seinen Standpunkt geändert hatte. Im Grunde kann Andreas Norlén, der Regierungssprecher, nur Kristersson oder Löfven erneut als Kandidat vorschlagen, oder aber sich direkt für Neuwahlen entscheiden.
Schweden - Kriminalität
Ein Untersuchungsausschuss kam zur Entscheidung, dass der sogenannte Strafrabatt für Straftäter zwischen 18 und 21 Jahren abgeschafft werden soll. Bisher wurde diese Gruppe an Tätern jeweils zur Hälfte der Strafe älterer Straftäter verurteilt. Da die geringeren Strafen jedoch keinerlei abschreckende Wirkung hatten, sollen in Zukunft auch diese Straftäter zur vollen Strafe verurteilt werden. Neu soll auch sein, dass auch Personen unter 21 Jahren in Zukunft zu einer lebenslängliche Gefängnisstrafe verurteilt werden können, was bisher, auf Grund des Alters, nicht möglich war. Der Ausschuss kam zu dieser Entscheidung, obwohl bekannt ist, dass Gefängnisse oft erst eine Schule für Kriminelle sind und Personen mit 18 Jahren nicht einmal Alkohol kaufen können, da sie in diesem Punkt als unreif gelten.
Schweden - Arbeitswelt
Das Amt für Arbeitsumwelt plant sämtliche Berufe, die mit Sprengungen verbunden sind unter der Ausbildung der Sprengmeister einzustufen, was unter der Berufsgruppe von Arbeiter, die nur kleinere Sprengarbeiten ausüben, zu einer großen Unruhe führt, da sich die Ausbildung von Sprengmeistern über 200 Tage erstreckt, während die Einführung in Kleinsprengungen nur einen Tag dauert. Nach dem Berufsverband der Kleinsprenger riskiert diese Idee rund 10.000 Arbeitsplätze und den Konkurs mehrerer kleinerer Unternehmen, die diese eine Ausbildung zum Sprengmeister nicht finanzieren können, aber ohne diese Prüfung ihre Arbeitsaufgaben nicht mehr leisten können.
Schweden - Ausbildung
Um die Ausbildung in Berufsgymnasien im westlichen Blekinge zu verbessern, hatten die entsprechenden Gemeinden vorgesehen ihre Ausbildungen zu koordinieren. Nachdem nun jedoch in Sölvesborg die Sverigedemokraterna die Macht übernommen haben, machen die anderen Gemeinden einen Rückzieher und suchen nach neuen Möglichkeiten. Da die beiden Gemeinden insbesondere nichteuropäische Schüler in das Gymnasium nach Sölvesborg schicken müssten, befürchten sie eine Diskriminierung dieser Schüler, die sich zudem berechtigt zeigt, da man in Sölvesborg bereits die Unterrichtsstunden für das Erlernen der Muttersprachen gekürzt haben.
Weitere Information stehen der Presse unter Pressedienste und Presseinformationen zur Verfügung.

Copyright: Herbert Kårlin

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