Nachrichten, 12. November 2017

Schweden - Politik
Nach einer Analyse des Vereins der schwedischen Steuerzahlern haben dieses Jahr nur 36 der 290 Gemeinden des Landes ihre Lokalsteuern erhöht und vier ihre Steuer gesenkt, und im kommenden Jahr sieht die Voraussage sogar noch besser aus. Allerdings ist in diesem Zusammenhang zu bedenken, dass seit den Wahlen im Jahr 2014 bereits 162 Gemeinden ihre Steuern angehoben haben und nur 16 Gemeinden ihre Steuern kürzten. Die bedeutendsten Lokalsteuererhöhungen konnte man in dieser Zeit in Pajala feststellen, da dort die Landflucht fortsetzt und die Ausgaben pro Bürger daher ansteigen.
Schweden - Wirtschaft
Die schwedische Versicherungsgesellschaft If schließt nun die Abteilung in der der Fernsehsender SVT eine sexistische Kultur aufdecken konnte. Nach If hat die Entscheidung allerdings nichts mit den Geschehnissen zu tun, sondern war seit Monaten entschieden, was auch glaubhaft ist, auch wenn die Ursache unbekannt ist, denn das Führungspersonal, das dort von If direkt angestellt wurde, wurde mittlerweile in andere Abteilungen verlegt, so dass nur noch die gemieteten Angestellten zurückblieben und nun entlassen werden. Die Angestellten sehen dies jedoch als Strafmaßnahme, da in anderen Abteilungen Personal mit ihren Kenntnissen gesucht wird, ihnen jedoch die Übernahme nicht einmal angeboten wurde.
Schweden - Arbeitswelt
Nachdem eine weibliche Angestellte des staatlichen Rundfunks Sveriges Radio wegen sexueller Belästigungen bereits vor Wochen freigestellt wurde, hat sich die Direktion der Rundfunkanstalt dazu entschieden den Namen unter Verschluss zu halten und sämtliche Angestellte dazu verpflichten die Angelegenheit für sich zu behalten. Gleichzeitig werden, auch die belästigten Mitarbeiter, dazu verpflichtet gegenüber Kunden und Beteiligten der Sendung, die die belastete Mitarbeiter nicht mehr führen darf, das Fernbleiben der Programmleiterin mit einer Krankheit zu erklären. Die Öffentlichkeit soll vom öffentlichen Rundfunk keinerlei Informationen zu aufkommenden Fragen erhalten.
Schweden - Arbeitswelt/Recht
Die Bewegung #MeToo führte in Schweden zwar dazu, dass nahezu täglich weitere Personen sexueller Belästigungen angeklagt werden, aber trotz Hervortreten der Zeugen haben die Arbeitgeber meist nur sehr wenige Möglichkeiten die Angestellten aus diesem Grund zu entlassen, da die Arbeitsgerichte sich sehr wenig um die Anklagen wegen sexueller Belästigung kümmern. In der Regel müssen Firmen bei einer Entlassung den Betroffenen bis zu drei Jahren Gehalt weiterbezahlen, und in vielen Fällen auch noch eine „Entschädigung“ hinzufügen, was die Täter damit weitaus besser stellt als die negativ betroffenen Personen. In der Regel geben die Arbeitgeber auch nicht bekannt auf welche Weise ein Übereinkommen mit den Tätern getroffen wurde.
Schweden - Gesellschaft/Drogen
Im vergangenen Jahr konnte der schwedische Zoll 1633 Codein-Tabletten beschlagnahmen, die, meist über Internet, illegal nach Schweden kamen. Nur im ersten Halbjahr 2017 konnten die Zöllner nun bereits 5164 dieser Tabletten beschlagnahmen, wobei unbekannt ist wie viele Tabletten, trotz der Suche und der Kontrollen, den Weg zu den Drogenanwendern finden. Codein gilt in Schweden als eine der gefährlichsten Drogen, die oft schon an sehr junge Drogennutzer gehen, und zu den tödlichsten Drogen des Landes zählen, da sie kaum zu dosieren sind.
Weitere Information stehen der Presse unter Pressedienste und Presseinformationen zur Verfügung.


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