[MINI-REZENSION] "Glücksfall" (Band 5)

Cover

[MINI-REZENSION]

Quelle: Randomhouse

Die Autorin
Marian Keyes, 1963 in Limerick geboren, wuchs in Dublin auf und jobbte nach dem Abbruch ihres Jurastudiums einige Jahre in London, bevor sie mit ihrem Debütroman "Wassermelone" einen phänomenalen Erfolg landete. Alle folgenden Romane wurden zu internationalen Bestsellern. Zuletzt bei Heyne erschienen: "Der hellste Stern am Himmel".
*Produktinformation*
Gebundene Ausgabe: 608 Seiten
Verlag: Heyne Verlag (28. Mai 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3453267117
ISBN-13: 978-3453267114
Originaltitel: 
The Mystery of Mercy Close (nach The Brightest Star)
Größe und/oder Gewicht: 21,6 x 14,8 x 4,8 cm

Leseprobe
Quelle:  bic-media.com  *lies mich*

 Alle, die diese Serie noch lesen möchten und die Vorgängerbände nicht kennen, sollten an dieser Stelle lieber nicht weiter lesen!
Die Geschichte... Das Leben hat es mit Helen Walsh, der Jüngsten der 5 Walsh-Schwestern,  nicht gut gemeint: Sie musste soeben aus ihrer Wohnung, da sie die Miete nicht mehr bezahlen konnte, hat einen Hang zu Depressionen, einen Haufen Schulden und keine Aufträge, weshalb die selbständige Privatdetektivin wieder bei ihren Eltern einzieht, die zunächst darüber gar nicht so erfreut sind. Doch dann taucht ihr früherer Freund Jay Parker auf, der für Helen einen Auftrag hat: Sie soll Wayne, ein Mitglied einer ehemaligen Teenie-Band finden, da die Band "Laddz" kurz vor der Wiedervereinigung steht und Jay als Manager einen Haufen Geld zu verlieren hat...
Meine kurze Meinung:

Kauf-/Lesegrund: Da ich die Bücher von Marian Keyes gern mag, musste ich "Glücksfall" natürlich lesen.
Reihe: 5. Band der Familie Walsh-Reihe,
Handlungsschauplatz: Dublin, Irland
Handlungsdauer: Die Story beginnt am Donnerstag, dauert bis zum darauffolgenden Mittwoch und endet mit dem Epilog 6 Monate später (kurz vor Weihnachten). Hauptperson: Helen Walsh ist mit ihren 33 Jahren die jüngste Walsh-Tochter und hat ebenso, wie ihre Schwestern mit diversen Problemen zu kämpfen. Die Privatdetektivin, die mit dem geschiedenen Polizisten Archie liiert ist, steht vor den Trümmern ihrer Existenz, sie leidet unter Wohnungslosigkeit, Geldnot und Depressionen... Während Helen in den vorherigen Walsh-Bänden immer als cool und frech rüber gekommen ist, wirkt sie in "Glücksfall" recht verletzlich. Leider muss ich sagen, dass ich mit der Hauptperson manchmal meine Probleme hatte und ihre Handlungen nicht immer nachvollziehen konnte.
Nebenfiguren: Diverse Walsh-Familienmitglieder, Helens Lover Archie Devlin und seine kleine Familie sowie die exzentrischen Bandmitglieder sorgen für Abwechslung, obwohl ich gern noch mehr über die Familie Walsh erfahren hätte.
Romanidee: Nette Grundidee (die Suche nach einem Bandmitglied), die mittelmäßig umgesetzt wurde.
Erzählperspektiven: Ich-Erzählerin Helen schildert die ereignisreichen Geschehnisse aus ihrem Blickwinkel und gewährt dabei Einblick in ihre Gedanken- und Gefühlswelt.
Handlung: Unterhaltsame Geschichte (mit etlichen lustigen und ein paar ernsten Szenen), die für meinen Geschmack etwas zu abgedreht & sehr langatmig ist. Natürlich möchte man wissen, wie es mit der Suche nach Wayne, mit ihrer momentanen Situation, den verwirrenden Gefühle für ihren Ex-Freund Jay und ihren derzeitigen Freund Artie sowie dessen nervige Ex-Frau weitergeht, weshalb man sich auch durch die 608! Seiten kämpft, auch wenn ich das Ende nicht besonders gelungen finde.
  Schreibstil & Co:  emotionsgeladener Schreibstil, der Wortwitz kommt nicht so gut zur Geltung, wie man es von dieser Reihe gewohnt ist.   FAZIT: "Glücksfall" hat mir von den Büchern rund um die Familie Walsh am wenigsten gefallen, was vor allem an der depressiven Protagonistin Helen, dem leicht unrealistischen Plot, den vielen Längen und ausgeschmückten Schilderungen liegt. Dennoch hatte ich zeitweise meinen Spaß und vergeben für den 5. Band 3 1/2 (von 5) Punkte.
[MINI-REZENSION]
 

 

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