Manuel Charr und die Ironie

Der in Beirut geborene Schwergewichtler Mahmoud Omeirat Charr (17 Kämpfe. 17 Siege, 9 durch KO) mit syrischer Staatsangehörigkeit, der sich Manuel Charr nennt, begann seine Profi-Karriere bei Sauerland Event. Nachdem er in einen Zwischenfall unweit des Kurfürstendamms in Berlin verwickelt war, bei dem ein Mann mit mehreren Messerstichen verletzt wurde, so dass er durch eine Notoperation gerettet werden musste, wechselte der selbsternannte „Diamond Boy“ erst zu Universum Box-Promotion und jetzt unlängst wohl zu Sturm Box-Promotion. Es sieht nun allerdings danach aus, als ob sich die Karriere der „größten deutsch-arabischen Schwergewichtshoffnung“, als welche sich Charr gerne darstellte, auf absehbare Zeit nicht weiter entwickeln kann. Charr wurde vor kurzem von einem Spezialeinsatzkommando der Polizei im Zuge einer bundesweiten Razzia gegen „eine Autoschieberbande, die 60 Luxuskarossen gestohlen und für 2,5 Mio. Euro verkauft haben soll“, verhaftet.
Charr selbst sieht sich offenbar ganz anders als die Polizei, denn zur Erklärung seines Kampfnamens schreibt er auf seiner Website: „Diamant heißt auf griechisch Adamos. Das bedeutet unbezwingbar. Diamondboy ist hart wie ein Diamant, „unschlagbar“ charmant. Ich bin ebenso höflich wie seriös. Doch vor allem zeichne ich mich durch Ehrlichkeit und Vertrauen in der Zusammenarbeit aus. Eben jung, dynamisch, stark! Unverwechselbar.“
Oder ist das Ironie?
© Uwe Betker



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