Magazine: Splatting Image.

Magazine: Splatting Image.
Magazine: Splatting Image.
Magazine: Splatting Image.
Wer hier sowas wie ein Stammgast ist, der weiß, dass man im Hause Axt nicht nur Romane, sondern auch Magazine liest. Manchmal aus bloßer Lust am Schrecklichen (Hallo, FHM und Grazia!), manchmal aus Überzeugung (Hallo Missy!). To make a long story short: In schöner Regelmäßigkeit landet auf dem axt'schen Beistelltisch ein Magazin, dem ich sehr viele Leser wünsche. So wie diesem hier.
Splatting Image gehört zu der Handvoll Kuriositäten, die zusammen mit Herrn Axt in mein Leben Einzug gehalten haben. Splatting Image ist ebenso des Herrn Axt heiliger Gral seines Lebensthemas "Film". Angesprochen auf das Magazin, fällt es ihm schwer, seine sonstige Gemütsruhe zu bewahren: Dass es in Deutschland überhaupt ein Filmmagazin gibt, dass sich auf diese Weise mit Genrekino befasst! Und erst die Art der Weise! Wo doch Deutschland als solches unter cineastischer Mangelernährung leidet! Und überhaupt, der Christian Kessler: Priceless.
Nun neigt Herr Axt wahrlich nicht zur Übertreibung, weshalb ich an dieser Stelle lediglich bestätigen kann, dass er Recht hat. Und das sage ich, die bekanntermaßen eher dem Buch als dem Film zugeneigt ist. Ich würde soweit gehen zu sagen: Filme oder gar Filmtheorie haben mich nur mäßig bewegt, bevor ich eines Abends aus Langeweile zu diesem Magazin griff, das optisch wirklich kein Leckerbissen ist. Das Layout. Die unfassbaren Bleiwüsten von Text. Nee, schön ist anders. Als erstes las ich einen mehrseitigen Artikel über das "Kino der Angst" und war fasziniert. Dann las ich einige aktuelle Filmkritiken. Dann las ich staunend eine fabelhafte Porno-Rezension (sind ja schließlich auch Filme, nech) und beschloss daraufhin, mir noch ein paar Ausgaben vorzunehmen. Langweilig war mir nicht mehr.
Seitdem freue ich mich diebisch, wenn ich die neue Splatting Image aus dem Briefkasten ziehe, bevor Herr Axt ihrer habhaft werden kann. Das Heft ist immer erhellend, immer unterhaltsam, stellenweise brillant. Die Leidenschaft, mit der es gemacht wird, überstrahlt mühelos die - man kann es nicht anders sagen - sehr unattraktive Gestaltung (wobei man wirklich sagen muss, hier wird kein Millimeter Platz verschwendet). Ich bin immer noch kein Cineast, aber Splatting Image hat mir einen Zugang zum Film eröffnet, mit dem ich gar nicht gerechnet hätte. Sehr oft lese ich einen Text in diesem papiernen Kleinod und denke "Den Film möchte ich sehen". Manchmal mache ich das dann, manchmal nicht. Manchmal gefällt mir der Film, manchmal nicht. Mittlerweile ist Splatting Image für mich ein lieb gewonnenes Kaleidoskop von Denkanstößen, das ich nicht mehr missen mag. Oben genannter Christian Kessler ist sowieso für mehr als einen Lacher gut.
Ich habe mich schon gefragt, ob ich, wenn mir an jenem Abend, sagen wir mal: ein Magazin für Perserteppiche oder Dialysegeräte in die Hände gefallen wäre, das mit so viel Kopf und Herz gemacht ist wie dieses - ob ich dann wohl folgerichtig ein Interesse für Perserteppiche oder Dialysegeräte entwickelt hätte. Ich glaube, ja. Deutlicher geht's wohl nicht mehr.

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