Interview mit Heike Eva Schmidt + Gewinnspiel

Vor Kurzem durfte ich die Autorin von „Purpurmond“ – Heike Eva Schmidt mit meinen Fragen löchern. Hier gibt es das ganze Interview zum Nachlesen:
Interview mit Heike Eva Schmidt + Gewinnspiel 1. Wie würdest du dich selbst beschreiben? Oh, die schwierigste Frage zuerst! Also: Schreibbesessen, begeisterungsfähig, schwarzhumorig - und mit einem sentimentalen Kern, was ich aber selten zugebe. 2. Wann und warum hast du mit dem Schreiben begonnen? Sobald ich meinen Namen schreiben konnte, habe ich angefangen. Meine erste „Kurzgeschichte“ war: „Ein Ferd mus fersorkt werden“ (Ein Pferd muss versorgt werden). Zugegeben: An der Pointe hätte ich noch etwas feilen müssen... Aber Wörter – gedruckt oder selbst geschrieben – haben mich schon immer fasziniert. Mein Großvater hat mir viele, oft selbsterfundene Märchen erzählt, daher kommt wahrscheinlich die Begeisterung, die sich durch mein ganzes bisheriges Leben zieht. Für mich gibt es nichts Faszinierenderes, als eine Idee zu haben, und dann daraus eine Geschichte zu machen. Das Schreiben ist für mich, als würde ich dem berühmten Faden durchs Labyrinth folgen: Dabei entspinnen sich immer wieder neue Ideen und am Ende steht dann ein fertiges Buch! 3. Liest du auch privat gerne? Wenn ja, was? Ja, ich lese sehr gerne – inzwischen komme ich nur so selten dazu! Aber wenn, dann sind es komplett andere Bücher, als die, die ich schreibe. Also keine Jugendbücher, kein Fantasy, sondern Belletristik „quer durch den Gemüsegarten“. Ich hole mir da von einer sehr lieben Bekannten Tipps - die arbeitet in einer Bücherei und empfiehlt mir oft tolle Bücher. 4. Was sind deine Hobbys neben dem Schreiben? Yoga. Hilft mir, den Kopf frei zu kriegen und meinen vom Schreiben verspannten Rücken wieder in Form zu bringen.
Reiten. Ich habe mit neun Jahren angefangen und es gibt für mich immer noch nichts Schöneres, als mit einem Pferd durch die Natur zu streifen. Und sonst auch noch alles, was man draußen sportlich machen kann: Wandern, Windsurfen, Langlaufen. Nur Skifahren beherrsche ich nicht, wenn ich einen Hang runter müsste, geriete das wohl eher zur Slapstick-Nummer. 5. Um was geht es in deinem neuen Roman „Die gestohlene Zeit“?

Interview mit Heike Eva Schmidt + Gewinnspiel

Um einen geheimnisvollen Ring, eine alte Legende und einen grausamen Fluch. Meine Heldin Emma wird von Laurin, dem sagenhaften König, um den sich die Legende des verzauberten Rosengartens rankt, verschleppt. Ihr und Jonathan, ebenfalls ein Gefangener des Königs, gelingt zwar die Flucht, aber ein Fluch hat beide getroffen. Um ihn zu lösen, müssen sie einen geheimnisvollen Ring wiederbeschaffen, den Emma kurz vor ihrer Gefangennahme in den Bergen gefunden hatte, der ihr aber von zwei Wanderern gestohlen wurde. Doch als Emma nach drei Tagen Gefangenschaft im Felsenreich Laurins wieder an die Oberwelt kommt, stellt sie fest, dass inzwischen fast 30 Jahre vergangen sind! Wie soll sie nach all der Zeit die Diebe finden, um den Ring zu finden und den Fluch zu lösen...? Ob Emma und Jonathan das gelingt, müsst Ihr selbst lesen 6. Wie bist du eigentlich auf die Namen deiner Charaktere gekommen? Das ist tatsächlich manchmal ein schwieriger Prozess. Der Name muss für mich nämlich wirklich richtig gut zu den Charakteren passen. Ich entwerfe also zuerst immer die Eigenschaften (und Eigenheiten!), die meine Figuren besitzen sollen, wie sie aussehen, wie sie reden. Manchmal kristallisiert sich da schon ein Name heraus, wie bei Emilia, genannt Emma, aus der „gestohlenen Zeit“. Manchmal dauert es aber tatsächlich 30 Seiten, bis ich meine Figur wirklich „habe“, das heißt, bis ich sie spüren kann. Dann kann es gut sein, dass ich den bisherigen Vornamen durchaus noch einmal ändere, denn für mich muss es einfach „stimmig“ sein. So hätte zum Beispiel meine Caitlin aus „Purpurmond“ nicht „Emma“ heißen können – und umgekehrt. Die zwei Mädchen sind einfach verschieden und ich kann nicht einfach wahllos einen Namen vergeben, das würden mir meine Figuren auch verübeln, glaube ich! 7. Schreibst du gerade an einem Buch? Wenn ja, an welchem? Ich habe gerade mit meinem ersten historischen Roman angefangen. Ziel sind ca. 550 bis 600 Seiten – das ist knackig, aber es macht unglaublich Spaß. Parallel dazu „keimt“ aber schon die Idee für einen neuen Fantasyroman – mal sehen, was daraus wird, aber ich habe ein gutes Gefühl. Und dazwischen bin ich ja immer wieder für meine TV-Serie im bayerischen Fernsehen als Autorin tätig. Also langweilig wird es mir bis 2015 sicher nicht...! 8. Was sind deine Ziele für die Zukunft? Ich wünsche mir, dass es weiterhin so gut läuft wie bisher – vielleicht sogar noch besser. Aber ich bin glücklich, wenn mir auch in Zukunft die Ideen nicht ausgehen, ich gesund bleibe und meine liebsten Menschen weiterhin um mich habe – und ich möchte natürlich weiter schreiben, schreiben, schreiben!!  Zum Schluss des Interviews gibt es noch etwas zu gewinnen:
Heike Eva Schmidt hat mir ein Autogramm zur Verfügung gestellt, das unter allen, die das unten stehende Formular bis zum 07. November 2013, 20 Uhr ausfüllen, verlost wird. Viel Glück!
Bildquelle: Knaur; Alle Rechte am Cover liegen beim Verlag.

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